Endlich am Schwarzen Meer

Mit sechs PS bis nach Asien gefahren

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Nach 4000 km: Bert und seine Zündapp am Schwarzen Meer

Schwindegg - Ziel erreicht: Der Zündapp-Bert und sein Starnberger Spezl sind bis ans Schwarze Meer nach Asien vorgedrungen. Zwischenzeitlich wurde Berts Schnauferl beinahe vergiftet...

David Schubert, bekannt auch als Zündapp-Bert, hat den östlichsten Punkt seiner Reise erreicht. Zusammen mit Wolfgang Aidn aus Starnberg hatte sich der Schwindegger vor zwei Wochen auf den Weg in Richtung Asien gemacht - mit sechs PS starken Zündapps und jeweils 50 Kubikzentimetern Hubraum.

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Sie hatten sämtliche Länder Ex-Jugoslawiens hinter sich gelassen, waren durch Albanien, Mazedonien und Griechenland getuckert und haben nun nach knapp zwei Wochen den östlichsten Punkt ihrer Reise erreicht, nachdem sie den Bosporus überquert hatten. 4000 Kilometer standen auf dem Tacho als die beiden etwa 250 Kilometer von Istanbul entfernt bei Sile am Schwarzen Meer (Bild) angehalten haben.

Verdreckter Sprit macht den Motorrädern zu schaffen

Die Motorräder liefen bis dato ganz gut, schreibt Zündapp-Bert, doch zwischendrin "hatten wir starke Probleme mit Sprit. Der war so dreckig, dass wir Motorprobleme bekamen." Doch zwei hilfsbereite Türken schenkten den beiden Weltenbummlern Benzinfilter und haben sie dann auch auch zum Essen eingeladen.

Der Umkehrpunkt der Reise - der asiatische Kontinent war das erklärte Ziel - ist erreicht. Jetzt geht es für Zündapp-Bert und Wolfgang Aidn zurück nach Deutschland. Bulgarien ist der nächste Halt, weiter geht es über Ungarn, Österreich und Tschechien. Am Ende ihrer Reise wollen sie dann 16 Ländern gekreuzt haben, wenn sie in zwei Wochen wieder zurück in Bayern sind.

Bert und seine Zündapp am Schwarzen Meer

Josef Enzinger/Mühldorfer Anzeiger

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