Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

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Helmuth Sedlmaier mit dem Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber.

München - Für das Engagement im Gesundheits- und Umweltbereich in Oberbayern wurden am Freitag auch zwei Personen aus der Region mit dem Weißen und dem Grünen Engel ausgezeichnet.

Ehrenamtliches Engagement ist ein wesentlicher Teil bayerischer Identität. Dies betonte der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. Marcel Huber im Rahmen eines festlichen Empfangs für 16 ehrenamtliche Helfer aus Oberbayern. "Bayerns Ehrenamtliche engagieren sich auf vielfältige Weise unentgeltlich. Dieses Engagement ist unbezahlbar - und für Bayerns Umwelt- und Gesundheitsbereich unentbehrlich. Heute ist der Tag, um Ihnen für ihren besonderen Einsatz zu danken", betonte Huber. Der Minister verlieh als Auszeichnung zehn Personen den "Weißen Engel", eine spezielle Ehrung für vorbildliche Leistungen sowie langjähriges ehrenamtliches Engagement im Gesundheitsbereich. Die Geehrten arbeiten zum Beispiel ehrenamtlich für die Deutsche Knochenmark Spender Datei (DKMS), besuchen alleinstehende Patienten im Krankenhaus, sind als Patientenfürsprecher, in der Pflege sowie der Krankenhausseelsorge tätig oder engagieren sich in der Selbsthilfe. Sechs Mal wurde zudem der "Grüne Engel" als besondere Anerkennung für Leistungen im Umweltbereich verliehen. Die Ausgezeichneten engagieren sich in Klimaschutz, Umweltbildung oder Naturschutzverbänden, sind Naturschutzwächter oder Biberberater und kümmern sich um Tierschutz- oder Landschaftsprojekte. "Ehrenamtliche Helfer geben statt zu nehmen. Fast 3,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger vor allem im ländlichen Raum engagieren sich ehrenamtlich und freiwillig, damit unsere Heimat lebens- und liebenswert bleibt. Sie sind die tragende Säule für das soziale Miteinander in unserer Gesellschaft. Wie viel sie leisten, haben wir in den vergangenen Tagen in den bayerischen Hochwassergebieten erlebt", so Huber.

Der "Grüne Engel" und der "Weiße Engel" würdigen die besonderen, ehrenamtlichen Verdienste im Umwelt- und Gesundheitsbereich. Sie reihen sich damit ein neben die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt und die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Gesundheit. Ziel der Auszeichnung ist es, die Wertschätzung für das Ehrenamt zum Ausdruck zu bringen und damit gleichzeitig für das ehrenamtliche Engagement zu werben.

Mit dem "Weißen Engel" wurde auch Gerhard Schmidt aus Töging ausgezeichnet. Die Laudatio:

Gerhard Schmidt mit dem Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber.

"Sie leiten seit langem mit großem Engagement eine Tinnitus-Selbsthilfe-Gruppe und kümmern sich als selbst von dieser Krankheit Betroffener besonders einfühlsam um die Gruppen-Mitglieder. Bei Ihren regelmäßigen Treffen vermitteln Sie den Umgang mit diesem Leiden. Vor allem aber stehen Beratung und Hilfestellung im Vordergrund."

Mit dem "Grünen Engel" wurde auch Helmuth Sedlmaier aus Mühldorf ausgezeichnet. Die Laudatio:

"Seit 1993 arbeiten Sie, Herr Sedlmaier, für den Landkreis Mühldorf als Naturschutzwächter und seit 2005 auch als Biberberater. Sie gelten als äußerst engagiert und zuverlässig bei dieser Aufgabe und in Ausübung Ihrer Ehrenämter."

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

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