Mit Sicherheit ein schönes Fest

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Welches Fahrgeschäft steht wo: Claudia Gramsamer und Herbert Gambihler überprüfen ein letztes Mal den Plan für den Festplatz, auf dem am 27. August das Mühldorfer Volksfest beginnt.

Mühldorf - Noch dauert es 27 Tage, bis das erste Fass Bier auf dem Mühldorfer Volksfest angezapft wird. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, viele Neuerungen gibt es laut Wiesnmanager Herbt Gambihler nicht.

Vor 60 Jahren feierte Mühldorf das erste Volksfest nach dem Krieg, es war der Startschuss für bessere Tage, auf die die Menschen nach vielen schlechten Jahren warteten. Heute ist das Volksfest der Höhepunkt im Kalender Mühldorfs und gleichzeitig das Ende des Sommers.

"Unser Motto ist: Zehn Tage erleben, genießen, feiern", sagt Volksfestorganisator Herbert Gambihler. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind die gleichen wie im vergangenen Jahr, in dem es mit der neuen Sternenalm eine einschneidende Veränderung gab: Drei Zelte und die Sternenalm samt Biergärten laden zum Verweilen ein. Der Biergarten der Sternenalm ist allerdings von 160 auf 240 Plätze gewachsen.

Besonders wichtig: Die Sicherheit. Mit Wiesnwache, Sicherheitsdiensten und Rettungssanitätern stehen wie immer Helfer und Ordner bereit. Volksfestmanager Gambihler sieht aber auch nach der Katastrophe von Duisburg die Mühldorfer Wiesn als sicheren Ort an. "Sicherheit ist ein großes Thema", sagt er. In jedem Jahr gebe es Gespräche, wie die Sicherheit gewährleistet werden könnte.

Gefahr besteht dabei grundsätzlich nicht. Es gibt genügend Flucht- und Rettungswege, der Platz ist öffentlich und ausreichend erschlossen. "Für die Zelte gibt es eine Gebrauchsabnahme, dabei werden die Fluchtwege überprüft." Genauso wie die Vorschriften zum Brandschutz.

Auf dem Festplatz stehen moderne und zum Teil spektakuläre Fahrgeschäfte. Wer es gemütlicher mag: 2011 ist wieder das Jahr des Riesenrads, das nur alle zwei Jahre nach Mühldorf kommt. Der wichtigste Anziehungspunkt unter den Karussells dürfte das "Flip Fly" sein, eine riesige Überkopfschaukel. Zwölf Fahrgäste werden damit in 24 Meter Höhe gebracht, sie sitzen in Gondeln, die sich auf den Kopf stellen und zusätzlich um die eigene Achse drehen.

In den Zelten wird es je nach Programm mal gemütlicher mal lauter zugehen. Für viele der Höhepunkt: Die Wahl der neuen Volksfestkönigin am ersten Volksfestmontag im Spatenzelt. Am gleichen Abend gibt es im Unertlzelt eine Premiere: Mit "Gloria" kommt eine bekannte Blasmusikkapelle ins Weißbierzelt und spielt für einen guten Zweck. Besucher zahlen einen Euro zusätzlich pro Maß Bier, der Erlös kommt der Sternstundenaktion des Bayerischen Rundfunks zugute.

Um mehr freie Plätze zu schaffen, heben die Wirte in den beiden Bierzelten Reservierungen bereits um 18.30 Uhr wieder auf, falls der Tisch nicht besetzt wird. Und um Überreservierungen zu vermeiden, sind 72 Euro für Verzehrgutscheine fällig.

Dank dieser Maßnahme sollen auch Gäste, die mit dem Volksfestbus kommen, freie Plätze finden. Sie können wieder auf elf Linien zurückgreifen und bekommen gegen Vorlage des Fahrschein 50 Cent Rabatt auf die Maß. Die Preise für die Fahrt mit dem Volksfestbus verteuern sich um 50 Cent bis einen Euro. Die Maß Bier kostet 7,20 Euro und damit 40 Cent mehr als 2010.

hon

Quelle: Mühldorfer Volksfest

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Volksfest-Infos

Auf dem Festplatz (Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße) vom 25.08. bis 04.09.2017:

-Bierpreis: 8,20 Euro

- Großer Volksfestauszug & Bieranstich: 25. August ab 18.00 Uhr

- Kinder- und Jugendtag: 30. August

- Internationaler Schützen- und Trachtenzug: 3. September ab 14 Uhr

- Großes Brillant-Musik-Feuerwerk: 4. September ab 21.00 Uhr

Nachtrundgang am Montag

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Unertl-Zelt am Montag

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Feuerwerk und Stadl-Rundgang am Montag

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Spaten-Zelt am Montag

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