Steigen die Mieten in Mühldorf?

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Mühldorf - Die Kampagne "Ich war ein Münchner" trägt erste Früchte. Die innsalzach24-User diskutieren, ob mehr Einwohner überhaupt wünschenswert sind.

Der Artikel "Erste Münchner sind jetzt Mühldorfer" hat eine lebhafte Debatte unter den innsalzach24-Usern ausgelöst. Viele sind skeptisch, ob der Effekt der Werbekampagne "Ich war ein Münchner" ausschließlich positiv ist.

Wie am Dienstag berichtet, ziehen die Vertreter des Vereins "Mimmo", der die Werbekampagne initiiert hat, eine positive Zwischenbilanz. Es gebe bereits erste Vermietungen und Wohnungsverkäufe durch die Werbekampagne. Unter dem Motto "Doppelte Lebensqualität zum halben Preis" wurde unter anderem in Münchner U-Bahn-Stationen die Werbetrommel für Leben und Wohnen in Mühldorf gerührt.

"Immobilienpreise bald nicht mehr bezahlbar"

Die innsalzach24-User beschäftigte vor allem eine Frage: Steigen die Mieten in Mühldorf aufgrund des Zuzugs aus München - vielleicht sogar auf Münchner Niveau?

"Na, bei solchen Kampagnen kann es dann nicht mehr lange dauern, bis auch bei uns in Mühldorf die Immobilienpreise nicht mehr bezahlbar sind, geht ja schon langsam los", meint etwa Leah. User Manuel findet, schon jetzt merke man, dass die Grundstückspreise nach oben schießen.

Ulme57 befürchtet gar eine generelle Preissteigerung: "Lest doch bitte den heutigen Artikel im OVB über die hohen Mieten in München. Hinzu kommen horrende Lebensmittelpreise. Und gepflegt Essen gehen kommt wegen der Preise auch nicht in Betracht."

"Einwohnerwachstum erhält die Infrastruktur"

Andere User wiederum bezweifeln, dass überhaupt viele Münchner nach Mühldorf ziehen werden. "Wer es sich leisten kann bleibt in der Großstadt", kommentiert etwa ulme57 und User TheEkky fragt: "Wer sind denn die 'nachweislich' ersten Mieter / Käufer aufgrund der Werbeaktion? Statistik gibt es noch nicht, aber wissen tut man schon sehr viel..."

Vereinzelt gibt es aber auch positive Stimmen. Viele Städte müssten kämpfen, um ihre Infrastruktur zu erhalten, so User Gast aus Mühldorf. Mehr Einwohner und "frisches Blut" würden helfen, die ärztliche Versorgung sicherzustellen und Einrichtungen wie Kindergärten und Schwimmbäder zu erhalten.

Rubriklistenbild: © Mimmo e.V.

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