Betrunken tödlichen Unfall verursacht: Urteil

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Mühldorf/Heldenstein - Sie war betrunken, setzte sich ans Steuer und verursachte einen Unfall, bei dem ein 39-Jähriger ums Leben kam. Nun sprach das Amtsgericht Mühldorf ein Urteil.

Am 14. Juli 2012 kam es zwischen Ampfing und Haigerloh zu einem tödlichen Unfall. Verursacht hat ihn eine 19-Jährige aus Waldkraiburg. Nach einer feuchtfröhlichen Nacht und einem anschließenden Streit stieg sie nach nur wenigen Stunden Schlaf in ihr Auto und fuhr los. Zu früh: sie hatte noch weit über 1 Promille Alkohol im Blut. Auf Höhe Etzham kam sie schließlich von der Fahrbahn ab, versuchte gegenzulenken und raste frontal in das Auto eines 39-Jährigen aus Mettenheim. Der Mazda-Fahrer überschlug sich und war vermutlich sofort tot.

In Mühldorf hatte sich die 19-Jährige Unfallfahrerin nun vor Gericht zu verantworten. Die Anklage lautete fahrlässige Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässige Tötung. Das Gericht verurteilte die junge Waldkraiburgerin zu einer Haftstrafe von einem Jahr, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Zudem muss der Geldbetrag von 2500 Euro an die Kreisverkehrswacht entrichtet werden. Wie der Mühldorfer Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe schreibt, sprach Richter Tobias Windhorst beim Strafmaß von einer Gratwanderung: Die Strafe hätte nicht zur Bewährung ausgesetzt werden müssen. Die psychischen und physischen Folgen für die Angeklagte hätten in diesem Einzelfall strafmildernd gewirkt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB-Heimatzeitungen.

Rubriklistenbild: © pa

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