Kein Frieden in Sicht im Treppenhaus

Mühldorf - Erst beschimpften sich die zwei Nachbarinnen lautstark, dann eskalierte der Streit. Als bei dem ganzen Lärm auch noch ihre Kinder aufwachten, wurde erneut die Polizei gerufen.

Am Freitag, den 04. Januar, gegen 23.30 Uhr, stritten sich zwei Frauen derart heftig, dass die Polizei gerufen werden musste. Die Nachbarinnen, eine 28-Jährige und eine 34-Jährige, stritten im Treppenhaus des Anwesens in der Uhlandstraße und beschuldigten sich gegenseitig, in den Wohnungen so laut zu lärmen, dass der jeweils andere sich in der Ruhe gestört fühlte.

Der Streit eskalierte und es kam zu einem Handgemenge, in deren Verlauf die Jüngere der älteren Frau einen Kratzer im Gesicht und am Oberkörper zufügte. Nachdem die alkoholisierte 34-Jährige über Schmerzen klagte, wurde das Bayerische Rote Kreuz hinzugerufen und sie kam zur Untersuchung ins Krankenhaus Mühldorf.

Runde 2 folgte sogleich

Zwei Stunden später sorgten die Beiden erneut für einen Einsatz der Polizei. Erneut ging es um eine Ruhestörung.

Die 34-Jähriger kam nach ihrer Untersuchung im Krankenhaus nach Hause und klopfte lautstark an ihre Wohnungstüre, da sie den Haustürschlüssel vergessen hatte. Der Lärm war so laut, dass die Kinder der beiden Frauen wach wurden und die 28-Jährige erneut die Polizei rief.

Als diese eintraf, öffnete der Lebensgefährte der 34-Jährigen die Wohnungstüre und es war endlich Ruhe!

Die Jüngere wird wegen Körperverletzung angezeigt.

Pressemitteilung Poilizeiinspektion Mühldorf

Rubriklistenbild: © pa

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