In Mühldorf mehr, in Altötting weniger

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Mühldorf - Im Mühldorfer Krankenhaus wollen immer mehr Eltern ihre Kinder zur Welt bringen. Die sanierte Station setzt dabei auch auf "Wellness".

Im letzten Jahr gab es erneut mehr Geburten im Mühldorfer Krankenhaus, wie der Mühldorfer Anzeiger in seiner Freitagsausgabe berichtet. Waren es 2011 noch 580 Geburten, stieg die Zahl 2012 auf 596. Die Klinik erfreut sich damit steigender Beliebheit, während die Nachbarkliniken in Altötting und Vilsbiburg sinkende Geburtenzahlen zu vermelden haben. In Altötting waren es 2012 noch 1122 Geburten.

Der Erfolg der sanierten Geburtsstation ist dabei auch eine Frage des Überlebens, denn für eine Anerkennung durch die Krankenkassen müssen jährlich mindestens 500 Babys entbunden werden. Offen ist, was aus der Entbindungsstation in Mühldorf wird, sollte es zu der lange diskutierten Fusion mit den Kreiskliniken Altötting kommen. Schon heute arbeitet Mühldorf bei Risikoschwangerschaften eng mit dem Nachbarkrankenhaus zusammen.

Die Februar-Babys aus der Region

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Als einen Grund für die steigenden Geburtenzahlen in der Belegarztstation sieht Thomas Kitzender, Assistent der Geschäftsführung der Kreiskliniken Mühldorf, auch die Arbeit einer Servicekraft auf der Station. "Sie ist zuständig für den Wellnessbereich", so Kitzender gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger. Diese Servicekraft hat keine pflegerischen Aufgaben, sondern kümmert sich um das allgemeine Wohlbefinden der Patientinnen. Etwa in dem eine Zeitschrift gekauft wird oder auch mal Zeit für ein Gespräch bleibt.

mg

Rubriklistenbild: © pa

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