Gefahren erkennen, Grenzen ausloten

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Mühldorf - Beim Sicherheitstraining der BRK Rettungshundestaffel konnten die Hundeführer die Verhaltensweise in Gefahrensituationen verbessern:

In Gefahrensituationen selbst nicht in Gefahr geraten war von Freitag bis Sonntag das Thema beim Sicherheitstraining der BRK-Rettungshundestaffel.

Menschenleben retten ist die originäre Aufgabe bei den Rotkreuzlern. Um selbst nicht in Gefahr zu kommen, übten die Hundeführer im Waldseilgarten Oberreith Gefahren zu erkennen und Grenzen auszuloten. Im Sicherheitsseminar in Planegg wurden an zwei Tagen die Vorschriften und Verhaltensweisen um die Sicherheit geschult. Freitag trafen sich die Rettungshundeführer, diesmal ohne ihre geliebten Vierbeiner, im Waldseilgarten Oberreith. Ab Mittag übten die Hundeführer und Helfer, begleitet durch die Trainerin Martina, um an die eigenen Grenzen in Kondition und Selbstvertrauen zu gehen.

Sicherheitstraining der BRK Hundestaffel

Bei den Übungen, die sich über den ganzen Nachmittag erstreckten, galt es konzentriert und sicher zu bleiben. Der Faktor Schnelligkeit spielt dabei keine Rolle. Bewusst lies Martina die Teams, gut beobachtet, allein arbeiten, um den Teamgeist und das gegenseitige "Helfen" zu stärken. Als nach Stunden die Kondition deutlich nachließ, war der eine oder andere Retter sichtlich über eine helfende Hand oder motivierende Worte froh. Die zwei folgenden Tage galten mehr der Sicherheit bei technischen Geräten und Einsatzmaterial. Unter anderem wurden die rechtlichen Grundlagen der Unfallverhütungsvorschriften gewälzt, Gefahren durch mobile Stromanlagen beleuchtet und auch eine Notunterkunft als Zeltstadt aufgebaut, eingerichtet, versorgt und wieder fachmännisch verstaut. Auch hier galt das Hauptaugenmerk der Sicherheit und lauernden Gefahren.

Pressemitteilung BRK KV Mühldorf

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