Mühldorf im Schatzfieber

Mühldorf - Es war damals die größte Schatzsuche in Europa: Vor 25 Jahren kamen hunderte Hobbytaucher nach Mühldorf um den Inn nach dem Tafelsilber des Kurfürsten Maximilian I. abzusuchen.

Ausgangspunkt für den Fremdenverkehrsboom der anderen Art war der Dokumentarfilm des Schauspielers und Regisseurs Friedrich von Thun, den im Zuge seiner Recherchen über das gesunkene Küchenschiff des Kurfürsten das Schatzfieber gepackt hatte. Er bot der Stadt an, mit seiner Spezialfirma nach den Tellern, Kelchen und Schüsseln zu suchen.

Im September 1983 beschloss der Stadtrat tatsächlich 10.000 D-Mark für die Suche locker zu machen. Die gleiche Summe stiftete der Landkreis, ein Sponsor stockte das Budget auf 30.000 D-Mark auf. Mit dem Geld beauftragten Landrat Erich Rambold und Bürgermeister Josef Federer die Spezialisten und Profitaucher um Friedrich von Thun.

Anhand zeitgenössischer Dokumente, alter Flußkarten und Luftaufnahmen glaubte der damals 40-Jährige die Unglücksstelle genau zu kennen: „Der Schatz liegt auf einer Flußstrecke von 700 Metern Länge und 100 Metern Breite. Mehr verrate ich nicht“, diktierte er den Reportern damals in die Blöcke.

Mehr dazu lesen Sie morgen im Mühldorfer Anzeiger.

Rubriklistenbild: © dpa

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