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Sachbearbeiter veruntreut 100.000 Euro

Mühldorf – Ein Mitarbeiter des Jobcenters Mühldorf hat vermutlich über mehrere Jahre Hartz-IV-Gelder veruntreut. Eine interne Prüfung wurde ihm zum Verhängnis.

Gegen den Mann aus dem Landkreis Mühldorf wird nun wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue ermittelt. Insgesamt geht es um eine Summe von rund 100.000 Euro. Der langjährige Angestellte hat nach Informationen des Mühldorfer Anzeigers bereits abgeschlossene Hartz-IV-Fälle aus der Registratur geholt, diese reaktiviert und dabei mit einer neuen Kontonummer versehen. Insgesamt soll es sich um rund 70 Fälle handeln. Wie lange das Geld schon abgezweigt wurde, ist noch nicht genau ermittelt. Im Gespräch ist ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren.

Bei einer routinemäßigen Überprüfung durch die Innenrevision der Arbeitsagentur flog der Schwindel auf. Angeblich wurde dem Mitarbeiter die identische Kontonummer auf mehreren Unterlagen zum Verhängnis. Christian Girgnhuber, Geschäftsführer des Jobcenters in Mühldorf, bestätigte auf Anfrage den Vorfall, nannte aber mit Verweis auf das laufende Ermittlungsverfahren durch Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft keine weiteren Details.

Der Sachbearbeiter, der Angestellter des Landkreises Mühldorf war, wurde fristlos entlassen, befindet sich aber auf freiem Fuß.

ha/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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