Ramsauer bestätigt Lappach-Brückenbau

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Gelb markierte Schlüsselstelle: Die Brücke über die Lappach südwestlich von Dorfen.

Mühldorf - Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat jetzt den Bau der Lappachbrücke an der A 94 bestätigt. Die Bauarbeiten sollen zügig beginnen:

In einem Brief an Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch erläutert Ramsauer, dass die bayerische Straßenbauverwaltung ergänzend zu den laufenden Vorbereitungen den Autobahnbaus zwischen Pastetten und Dorfen die Ausschreibung und Vergabe zum Bau der Autobahnbrücke vorbereitet. „Die Lappachtalbrücke ist ein wichtiges Schlüsselelement im komplexen Betrieb der Baustelle, insbesondere mit Blick auf den ehrgeizigen Projektzeitenplan“, schreibt Ramsauer. Als Ziel nannte er, „baldmöglichst mit dem Bau der Brücke zu beginnen“.

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Autobahndirektionspräsident Paul Lichtenwald hatte bei der Jahreshauptversammlung des Vereins „Ja zur A 94“ Anfang Juni den Bau der Lappachtalbrücke als Sorgenkind bezeichnet. Für deren Bau, der umgehend nötig sei, gebe es kein Geld, sagte Lichtenwald damals und schlug eine Sonderfinanzierung vor. Mühldorfs Bürgermeister Knoblauch hatte als Vorsitzender des Autobahn-Vereins darauf hin wie andere auch auf das Problem der Lappachtalbrücke hingewiesen. In einem Brief an Ramsauer forderte er die Freigabe von sechs Millionen Euro zum Bau der Brücke, um für die A 94 das „Minimalziel Fertigstellung 2018“ erreichen zu können.

In der Folge hieß es aus dem Verkehrsministerium, das Geld stehe zur Verfügung, das hat Ramsauer jetzt in dem persönlich unterschriebenen Brief an Knoblauch bestätigt. In dem Brief betont Ramsauer seinen Einsatz für den Bau der Autobahn aus der "Überzeugung, wie bedeutend die A94 ist, aber auch aus der unmittelbaren Nachbarschaft zur betroffenen Region". Deshalb habe er dafür gesorgt, dass der A94 "in meinem Haus höchste Priorität eingeräumt wird".

hon/Mühldorfer Anzeiger

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