Vererben oder Verkaufen?

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Mühldorf - Im Rahmen der Informationsveranstaltung zum Thema Unternehmensnachfolge wurden zahlreiche Fragen von der Handelskammer München/Oberbayern beantwortet.

Was passiert mit meinem Betrieb wenn ich in Rente gehe? Was, wenn ich keinen Erben festgelegt habe? Wann soll ich mich darum kümmern? Wieviel Steuern zahlen meine Nachkommen?

Diese und viele andere wichtige Fragen zur Unternehmensnachfolge wurden am Donnerstag in von der Handwerkskammer für München und Oberbayern in Mühldorf beantwortet.

An die 100 Gäste jeder Altersgruppe folgten der Einladung der HWK und verfolgten sehr aufmerksam den Vorträgen von Michaela Stoiber und Peter Badmann zu den Themen Erbfolgerecht, Steuerrecht, Unterschied zwischen Kauf, Pacht und Erbe. Dazu erhielt jeder Gast eine sehr umfangreiche Mappe mit Informationen zum Angebot der Handwerkskammer und zum Thema Betriebsnachfolge.

Das Angebot zur Beratung für die Betriebsnachfolge wird bereits gut angenommen, Michaela Stoiber führt pro Monat ungefähr fünf Gespräche mit Unternehmern, die sich Gedanken machen, wie es mit ihrer Firma weitergehen soll. Die Zahl der zum Verkauf oder zur Vererbung anstehenden Unternehmen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen, was mit dem demografischen Wandel zusammen hängt. Die "Baby-Boom-Generation" nähert sich dem Rentenalter, eine große Chance für Jungunternehmer, die nach einer Möglichkeit suchen, in einen etablierten Betrieb zu investieren.

Das durchschnittliche Alter bei der Übergabe leigt bei circa 65 Jahren. Den Traum vom frühen Aufhören erfüllen sich doch Wenige.

Weitere Veranstaltungen zum Thema bietet die Handwerkskammer München und Oberbayern im nächsten Jahr auch wieder in Rosenheim und Traunstein an.

innsalzach24

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