EU bremst Mühldorfer Bahnhofsumbau

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Der Mühldorfer Bahnhof.

Mühldorf (MA) - Eine zusätzliche Prüfung der Pläne verzögert den Umbau des Bahnhofs in Mühldorf. Das bestätigte die Südostbayernbahn (SOB) jetzt auf Anfrage des Mühldorfer Anzeigers. Der Grund: Der Bahnhof in Mühldorf gehört zur sogenannten „Magistrale“.

Beim Umbau des Mühldorfer Bahnhofs redet auch die Europäische Union ein Wörtchen mit. Der Grund: Der Umbau gehört zum internationalen Ausbau der Bahnstrecke zur sogenannten Magistrale. Deshalb bezuschusst die EU den Bau und deshalb will sie die Pläne sehen, bevor sie umgesetzt werden.

Das hat zu einer Verzögerung von einem Jahr geführt, bestätigte jetzt Dennis Kollai, Leiter der Abteilung Investitionen bei der SOB. Während die Bahnsteige zwei, drei, fünf und sechs noch nach den alten Richtlinien umgebaut wurden, mussten die Pläne für Bahnsteig eins, die Aufzüge, Geländer und Toiletten umgearbeitet und einer EU-Stelle zur Prüfung vorgelegt werden. Nach Angaben Kollais sollen künftig alle Bahnanlagen entlang der transeuropäischen Strecken einen einheitlichen Standard erfüllen.

Für den Bahnhof Mühldorf bedeutet das: Weil die Genehmigung erst am Ende des Jahres vorliegt, verschiebt sich die Fertigstellung von heuer weit ins nächste Jahr.

Die SOB investiert laut Kollai insgesamt 4,6 Millionen Euro in den Umbau des Mühldorfer Bahnhofs, drei Millionen hat sie bereits ausgegeben, 1,6 stehen noch aus.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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