Mühldorf in der engeren Auswahl

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Rückkehr an den Fluss: Die kleine Gartenschau soll dem Inn wieder die Bedeutung für Mühldorf geben, die er einst hatte.

Mühldorf/Weihenstephan - Mühldorf darf weiter hoffen: Die Kreisstadt ist in der engeren Auswahl der Bewerber für die "Natur in der Stadt", der kleinen Gartenschau 2017.

Wie Bürgermeister Günther Knoblauch gestern mitteilte, sind nach einer ersten Präsentation von sechs Bewerbern für die sogenannte kleine Gartenschau 2017 drei für eine nähere Untersuchung berücksichtigt worden. Mit dabei: Die Stadt Mühldorf mit ihrem Konzept "Stadt-Natur-Fluss", mit dem sie die Verbindung der Stadt zum Inn erneuern will.

Anfang Februar kommt eine Kommission nach Mühldorf, um sich über die Pläne des Landschafts-Architekturbüros Köppel zu informieren. Barabara und Lothar Köppel präsentierten die Entwürfe gestern zusammen mit Stadtbaumeister Richard Faßer und Bürgermeister Günther Knoblauch in Weihenstephan. "Unser Ansatz ist es, das Leben mit dem Fluss zu intensivieren", sagte Knoblauch nach der halbstündigen Vorstellung. "Viele Jahrhunderte haben wir mit dem Fluss gelebt, seit dem Ende der Innschifffahrt, ist das vorbei."

Eine großzügige Ausstellungsachse soll laut Architekturbüro Köppel Teile der Stadt vom Krankenhausberg über den Stadtplatz stärker mit dem Fluss und dem Starkheimer Wald verbinden. Dazu kommen dezentrale Ausstellungsorte verteilt im Stadtgebiet.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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