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Verkehrsminister und Bahnchef: "Ja" zum Ausbau

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Gesprächsrunde nach dem Spatenstich (von links): Bundesverkehrsminister Ramsauer, MdB Stephan Mayer, Bahnchef Grube und Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

Mühldorf/Burghausen - "Ja ohne Wenn und Aber": Verkehrsminister Peter Ramsauer und Bahnchef Rüdiger Grube haben jetzt dem Bahnausbau ins Chemiedreieck zugesagt.

Ein Gesamtkonzept für den Bahnausbau hatte Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer bereits im Vorfeld seiner Verkehrskonferenz im Mühldorfer Haberkasten gefordert und rannte nun offene Türen bei Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Bahnchef Dr. Rüdiger Grube ein.

Dem Wahlkreisabgeordneten der CSU war es gelungen, die im Bereich der Bahnstruktur wichtigsten Entscheidungsträger als Ansprechpartner zu gewinnen. Das trotz der Turbulenzen, die die Island-Aschewolke sowohl im Ministerium als auch bei der Deutschen Bahn AG derzeit erzeugt.

Ramsauer und Grube sagten zu, dass jetzt Schritt für Schritt erfolge, bis eine zweigleisige, elektrifizierte Bahnstrecke ins Chemiedreieck verwirklicht wird. Beide erklärten sich auf Nachfrage des Vorstandsvorsitzenden der Wacker-Chemie AG Dr. Rudolf Staudigl bereit, in regelmäßigen Abständen Rechenschaft abzulegen.

Bundesverkehrsminister Ramsauer bekannte sich in seiner Presseerklärung zur Konferent zum nächsten Schritt: "Wenn das Baurecht für den gesamten zweigleisigen Ausbau für den Abschnitt Altmühldorf-Tüßling vorliegt, wird der Bund seinen erforderlichen Anteil von 105 Millionen Euro im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel finanzieren.

Wichtiges Thema von Mayers Verkehrskonferenz war die Anbindung unserer Region an den Münchner Flughafen. Dies soll für Südostbayern über die soge. Walpertskirchner Spange und den Erdinger Ringschluss erfolgen. Eine Konkurrenz mit der Neufahrner Spange wollte Verkehrsminister Ramsauer nicht gelten lassen: "Die Neufahrner Spange wird nur gebaut, wenn die Walpertskirchner Spange in trockenen Tüchern ist." Stephan Mayer abschließend: "Beim Bahnausbau sind sich im Wahlkreis alle Parteien der gesamten Region einig. Ich werde hier nicht locker lassen." Als Bundestagsabgeordneter sicherte er dem Verkehrsminister seine volle Unterstützung für die im Sommer anstehenden Haushaltsberatungen an.

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