"Dicker Fisch" bei Mühldorf ins Netz gegangen

75.000 Zigaretten von Rosenheimer Zöllnern beschlagnahmt

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Mühldorf - Rosenheimer Zöllner haben den richtigen Riecher bewiesen, als sie einen Klein-LKW aus Rumänien bei der A94 kontrollierten.

Was für ein „dicker Fisch“ der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Rosenheim – Standort Traunstein ins Netz gegangen war, ahnten die Zöllner am 29. April noch nicht, als sie an der Anschlussstelle Mühldorf-Nord der Bundesautobahn A 94 einen Klein-LKW mit rumänischem Kennzeichen aus dem fließenden Verkehr herauswinkten. Bei der anschließenden Kontrolle gaben die Insassen auf Befragen an, keine Zigaretten mit sich zu führen. 

Über 75.000 Zigaretten rumänischer Herkunft stellten die Rosenheimer Zöllner sicher

Trotzdem nahmen die Zöllner das Fahrzeug genauer unter die Lupe. Insbesondere die Ladefläche des Klein-LKWs, welche mit Wänden aus Grobspanplatten überbaut war, zog das Interesse der Zollbeamten auf sich. Und tatsächlich: DurchAbklopfen der Wände konnten die erfahrenen Beamten einen H ohlraum hinter der Stirnwand feststellen. Das Aufhebeln der Trennwand brachte einenversteckten Raum zum Vorschein, der bis zur Decke mit Zigaretten angefüllt war. Im Zuge der weiteren Untersuchung wurden unter der Rücksitzbank noch weitere 24 Stangen Zigaretten mit rumänischer Steuerbanderole gefunden.

 Insgesamt stellten die Rosenheimer Zollbeamten die eindrucksvolle Menge von 75.180 Stück Zigaretten verschiedener Marken sicher. Gegen den 24-jährigen Fahrer und einen weiteren männlichen Mitfahrer wurde daraufhin wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein Strafverfahren eingeleitet. Die entstandene Tabaksteuer wurde mit Steuerbescheid in Höhe von 11.950 Euro festgesetzt. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt München übernommen.

Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim

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