Starkbierfest des ESV Mühldorf ohne viele Promis

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Mühldorf - Das Starkbierfest des ESV Mühldorf und damit das alljährliche Fest dieser Art in der Stadt litt am Samstag ein wenig unter dem Fehlen der Besuchermassen.

Erstmals durfte heuer Bürgermeisterin Marianne Zollner das Anzapfen übernehmen, nachdem sie noch im Vorjahr genau einen Tag vor den Kommunalwahlen als Zuschauerin vor Ort war. Nach drei mächtigen Schlägen – ebenso wie bei ihrem Anzapfen im Mühldorfer Volksfest – freute sich Zollner über den gelungenen Auftakt und lobte das hohe Engagement aller Beteiligten die sich auch heuer wieder sehr viel Arbeit bezüglich der Organisation machten.

Der 1. Vorstand des ESV Mühldorf, Johann Schaffer, zeigte sich bei seiner Begrüßungsrede ein wenig enttäuscht bezüglich der Resonanz der örtlichen Politiker. Im Vorjahr waren noch alle da wegen der Wahlen und am Samstag erschienen gerade mal Bürgermeisterin Marianne Zollner und drei weitere Stadträte. Ebenso war für Schaffer ein wenig unerklärlich, warum diesmal so wenig Gäste erschienen, während im Vorjahr keine freien Plätze mehr zu haben waren. Vielleicht seien hier die jüngst in Mühldorf stattgefundenen Kappenabende verantwortlich, dass so mancher Mühldorfer an diesem Wochenende nicht schon wieder auf ein öffentliches Fest wollte. Eine kleine Bremse war diesmal vielleicht auch das Fehlen einer stimmungsvollen Fastenrede.

Starkbierfest ESV Mühldorf

Und dennoch: Das süffige Bock-Bier von der Toerring Brauerei schmeckte am Samstag wieder allen Gästen ausgezeichnet – und das Fehlen vieler Größen und Bürger tat der guten Stimmung auch keinen Abbruch. Dennoch wird seitens des ESV überlegt, ob das Starkbierfest nun immer nur alle zwei Jahre stattfinden soll – genau dann, wenn die Kappenabende nicht vorgeführt werden.

Ludwig Stuffer

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