Schicksal noch immer nicht besiegelt

Abriss oder Vermietung: Wie geht es weiter mit dem Stadtplatz 58?

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Mühldorf am Inn - Noch bis August 2018 gilt eine Ausnahmegenehmigung des Landratsamts für die Nutzung des Hauses "Am Stadtplatz 58". Momentan ist ein Hort darin. Doch wie geht es weiter? 

Die Ergebnisse einer Sondersitzung des Stadtrates zur Zukunft des Hauses "Stadtplatz 58" will die Stadt momentan nicht bekannt geben, das sagte Bürgermeisterin Marianne Zollner auf Nachfrage vom Mühldorfer Anzeiger. Sie verwies lediglich auf eine Pressemitteilung: „Vor Kurzem traf sich der Stadtrat intern zu einer Ideenwerkstatt, um das Thema Nutzungsmöglichkeiten des Standorts Stadtplatz 58 aufzugreifen. In sehr konstruktiver Atmosphäre wurden folgende Ziele definiert: Die Nutzung am Stadtplatz 58 soll den Stadtplatz lebendig halten. Leerstand soll vermieden werden. Das Stadtbild am Stadtplatz muss erhalten bleiben. Eine Mischnutzung ist denkbar. Das Gesamtareal soll im Blick behalten werden. Weitere Konkretisierungen werden erfolgen.“

Dem Vernehmen nach diskutierten die Stadträte verschiedene Nutzungen, unter anderem die Ansiedlung einer Markthalle, eines Hotels oder mehrerer Läden. Die Mehrheit sprach sich für einen Abriss aus, da sie einen Umbau für kaum möglich und sinnvoll hält, so der Mühldorfer Anzeiger weiter. Zum weiteren Vorgehen sagte Zollner, es sei um die Sammlung von Ideen gegangen, zunächst ohne diese zu bewerten. Das Bauamt werde zu allen Möglichkeiten Pläne entwickeln.

Noch bis August 2018 gilt eine Ausnahmegenehmigung des Landratsamts für die Nutzung des Hauses "Am Stadtplatz 58". Momentan ist ein Hort darin. "Wir fühlen uns pudelwohl hier", so Hortleiterin Anika Stiller. "Der Standort ist ideal." Doch wie es weiter geht, ist nach jahrelangem Streit noch immer nicht entschieden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrem gedruckten Mühldorfer Anzeiger.

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