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Sparkasse Altötting-Mühldorf

Sparkasse Altötting-Mühldorf unterstützt Ukraine-Hilfe mit 15.000 Euro

Sparkasse Altötting-Mühldorf: Pressemeldung Hilfe für Ukraine
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Tanja Maier, Kreisgeschäftsführerin des BRK Mühldorf; Josef Jung, Kreisgeschäftsführer des BRK Altötting; Markus Putz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Altötting-Mühldorf; Nataliya Laib, Leiterin des AWO Mehrgenerationenhauses Altötting; Karin Benzing, Leiterin der Arbeitsgruppe Auslandshilfe der AWO in Oberbayern.

Der Sparkasse Altötting-Mühldorf ist es als regionales Kreditinstitut wichtig, bei den aktuellen Geschehnissen in der Ukraine die Hilfsorganisationen hier vor Ort bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Insgesamt 15.000 Euro spendete die Sparkasse hierfür.

Altötting - Davon gingen 10.000 Euro an das Bayerische Rote Kreuz (BRK) je zur Hälfte an den Kreisverband Altötting und den Kreisverband Mühldorf zur Organisation und Unterstützung der Flüchtlingshilfe hier in der Region.

Weitere 5.000 Euro spendete die Sparkasse an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) nach Reischach für eine dringend benötigte Medikamentenlieferung in die Ukraine.

Die Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Region ist groß. Viele freiwillige Helfer, oft selbst mit Wurzeln aus den ehemaligen Ostblock-Staaten, engagieren sich mit vollem Einsatz.

Neben der persönlichen Unterstützung der Hilfsorganisationen sind Sach- und vor allem Geldspenden das A und O, um weiter handlungsfähig zu bleiben. Über die Landratsämter Altötting und Mühldorf hat die Sparkasse Altötting-Mühldorf abgestimmt, wie die finanzielle Hilfe zielgerichtet verwendet werden kann, und so die Verbindung zu den regionalen Hilfsverbänden hergestellt.

Karin Benzing von der AWO Reischach erzählt: „Wir haben bereits 2,5 Tonnen Decken, Hygieneartikel, Babynahrung, Windeln und Kleinkinder-Bekleidung mit einem Transporter und Anhänger nach Polen gebracht. Die Artikel wurden sowohl unter den Geflüchteten, die sich in Polen aufhalten, als auch direkt in der Ukraine verteilt. Bei der Rückfahrt aus Polen nahmen wir spontan sieben ukrainische Flüchtlinge mit, drei Frauen und vier Kinder.

In Zusammenarbeit mit dem Innklinikum Altötting und Mühldorf ging unsere nächste Fahrt wieder mit Transporter und einem 2-Tonnen-Anhänger voller Medikamente und Verbandsmaterial nach Berlin. Die Hilfsgüter wurden von Berlin in die Ukraine transportiert und dort auf verschiedene Krankenhäuser verteilt.“

Nataliya Laib von der AWO berichtet, dass sie Listen von Krankenhausärzten in der Ukraine erhalten hat, welche Medikamente und Versorgungsmaterialien in welchem Umfang benötigt werden. Sie freut sich, dass schon mehrere Medikamenten-Transporte in den Krankenhäusern angekommen sind.

Aktuell werden Schienen zur Behandlung und Fixierung von beispielsweise Knochenbrüchen angefragt. Die Arbeit der AWO Reischach funktioniert sehr gut, da die Auslandshilfe gut vernetzt ist. Diese war bereits in den 90erJahren mit Hilfstransporten für Rumänien, Ungarn und Bosnien und Herzegowina engagiert.

Außerdem informierte Nataliya Laib, die persönlich eine geflüchtete junge Mutter und ihr Kind bei sich aufgenommen hat, über die verschiedenen Initiativen für die Ukraineflüchtlinge im Landkreis, aber auch von den Hilfsgütersammlungen, die mit einem 40-Tonnnen-Lkw, der von der Spedition Altmannshofer kostenlos zur Verfügung gestellt und nach Polen gebracht wurde.

Weiter berichtet sie von einem Telefon- und WhatsApp-Service für die in der Ukraine zurückgebliebenen Angehörigen. Über den Service erhalten die Menschen auch Auskünfte über alternative Medikamente und Dosierungen, wenn die gewohnte Medizin nicht zur Verfügung steht. Außerdem werden Einkäufe und Besorgungen für ältere Menschen und alle, die ihre Wohnungen nicht mehr verlassen können, organisiert.

Die BRK-Kreisverbände kümmern sich um die Erstversorgung und Betreuung von Geflüchteten in unseren Landkreisen. Sie unterstützen die Einrichtung von Erstunterkünften, Betreuung und Verpflegung. Die Geflüchteten können meist schon binnen 48 Stunden in weitere Unterkünfte ziehen. Die Vermittlung übernehmen die Landratsämter.

Im Landkreis Altötting ist die Erstunterkunft in Töging a. Inn installiert, im Landkreis Mühldorf a. Inn in Mettenheim. Die Kreisverbände des BRK arbeiten rund um die Uhr.

Josef Jung, Kreisgeschäftsführer des BRK Altötting, erzählt: „Bisher haben die freiwilligen Helfer bereits über 1.000 Stunden an ehrenamtlicher Arbeit eingebracht.“ In den beiden Landkreisen werden nach wie vor Objekte gesucht, die als Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden können.

Josef Jung informierte über die Vorgehensweise: „Die Landkreise treten in solchen Fällen als Mieter für Privatzimmer, leerstehende Wohnungen und Häuser ein. Derzeit steht die Vorbereitung einer weiteren größeren Unterbringungsstätte in Garching a. d. Alz an.“

Die AWO und das BRK haben gute Verbindungen in ukrainische Gebiete. Das vollumfängliche Hilfsnetzwerk arbeitet somit Hand in Hand. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Markus Putz, bedankte sich bei den Vertretern der beiden Hilfsorganisationen für ihre wertvolle Arbeit:

„Für uns war sofort klar, dass wir in dieser Situation unterstützen wollen. Allen Haupt- und Ehrenamtlichen sprechen wir unseren größten Respekt aus und freuen uns, mit der Spende über 15.000 Euro einen Beitrag leisten zu können, um dort zu helfen, wo Hilfe dringend benötigt wird.“ 

Pressemeldung Sparkasse Altötting-Mühldorf

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