Stadtratswahl in Mühldorf 2014

Büßt Mößling seinen Dorfcharakter ein?

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Mühldorf - Die Mehrheit der Bürgermeisterkandidaten warnte bei einer lebhaften Podiumsdiskussion vor einer zu dichten Bebauung und einem Verkehrsinfarkt in Mößling.

In einer lebhaften Diskussion vor rund 300 Zuhörern diskutierten die fünf Mühldorfer Bürgermeisterkandidaten über die Zukunft Mößlings. Dabei ging es um die Dorferneuerung. Andreas Seifinger von der UWG schwebt eine Dorfmitte als kleines "Erholungs- und Freizeitgebiet" vor, mit Spielplatz, Vereinsheim und Mehrgenerationenhaus. Für Stefan Lasner (CSU) und Marianne Zollner (SPD) müsse zuerst eine Lösung für den FC Mühldorf gefunden werden, bevor es an die Dorferneuerung gehen kann. Karin Zieglgänsberger (Freie Mühldorfer) sprach beim Thema Dorferneuerung die Parksituation vor der Grundschule an.

Dann ging es um das Thema Baugebiet Frixinger Straße. Dieses Thema erhitzt derzeit die Gemüter in Mößling. Zieglgänsberger befürchtet das Ende des Dorfcharakters: "Die Frage ist doch: Müssen wir auf Biegen und Brechen so viele Parzellen ausweisen?" Ebenso warnte Lasner vor einer zu dichten Bebauung, berichtet der Mühldorfer Anzeiger.

Auch Seilfinger sprach sich für eine Entzerrung des Baugebiets aus und sprach das Verkehrsproblem an der Oberhofener  und Frixinger Straße an, das erst geklärt werden müsse.  

Besonders deutlich formulierte es Dr. Georg Gafus von den Grünen, der vor einer "überdimensionierten Trabantenstadt" und einem "endgültigen Verkehrsinfarkt vor der Oberhofener Straße" warnte.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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