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Wahlen im Landkreis Mühldorf

ÖDP stellt Kandidaten für 2023 auf

Die zwei Kandidaten stehen lächelnd vor dem Wahlplakat der ÖDP
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Die ÖDP-Kandidaten Reinhard Retzer (l.) und Bernhard Suttner (r.) für die Landtagswahl Mühldorf

Die ÖDP im Landkreis Mühldorf nominierte kürzlich im Gasthaus Bastei ihre Direktkandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl im Oktober 2023. Für den Landtag geht der Mühldorfer Bernhard Suttner ins Rennen. Kreisrat Reinhard Retzer bewirbt sich um das Direktmandat für den Bezirkstag. Beide Bewerber wurden von den stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig gewählt.

Meldung im Wortlaut:

Mühldorf am Inn - Der 37-jährige Bernhard Suttner ist Teamleiter einer Münchner Softwarefirma, verheiratet und Vater zweier Kinder. Schwerpunkt seines Engagements ist der schnelle Umbau der Energieversorgung auf regenerative Energiequellen.

„Die von der CSU eingeführte und von Freien Wählern geduldete 10-H-Regel für Windkraftanlagen verhindert seit 2014 den Ausbau der Windenergie. Diese Regel muss abgeschafft werden! Die entstehenden Windanlagen sind durch Bürgergenossenschaften zu errichten. Bürgerinnen und Bürger können somit am Erfolg einer Windenergieanlage beteiligt werden. Dazu Geothermie wo möglich, Photovoltaik auf allen Dächern, Batteriespeicher, grüner Wasserstoff - all das kann jetzt schon regional angegangen werden. Es braucht noch mehr Anstrengungen und Anreize und vor allem den politischen Willen sich endlich von den Fesseln fossiler Energien von Despoten zu lösen!“, so Suttner in seiner Bewerbungsrede.

Was die ÖDP bewegen kann, habe sie mit dem Gesetzentwurf des erfolgreichen „Volksbegehrens für mehr Artenschutz“ gezeigt.

„Sorgearbeit wird dankend angenommen, aber nicht honoriert.“

Der 54-jährige Bezirkstagskandidat Reinhard Retzer aus Lohkirchen ist Mittelschullehrer, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. 2008 wurde er zeitgleich in den Gemeinderat Lohkirchen und in den Mühldorfer Kreistag gewählt. Als Mitglied im Ausschuss des Landkreises für Jugend, Familie und soziale Netzwerke beobachtet er seit Jahren enorm steigende Kosten in der Familien- und Jugendhilfe. Er führt das auch auf die steigenden Anforderungen an die Familien zurück.

„Die unentgeltliche Sorgearbeit der Familien für Heranwachsende auf der einen, und die nötige Betreuung älterer Familienmitglieder auf der anderen Seite wird von der Gesellschaft dankend angenommen, aber nicht honoriert.“

Deswegen gab er in der Versammlung den Startschuss für die Petition der ÖDP-Bayern „Familiäre Kinderbetreuung fördern – Kitas entlasten“. Darin fordert die ÖDP ein zweijähriges Landeserziehungsgeld im Anschluss an das Elterngeld des Bundes. Es soll die Höhe der Kosten eines Krippenplatzes umfassen, um den Eltern die freie Entscheidung zu ermöglichen, ob sie ihre Kinder selbst betreuen oder in eine Kita geben.

Pressemitteilung ÖDP

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