Gute Zeiten für Verkäufer

So teuer ist Bauland im Landkreis Mühldorf

Landkreis Mühldorf - Bauland ist rar, die Preise entsprechend hoch: Rundgerechnet 6,545 Milliarden Euro wanderten 2016 beim Verkauf von Bauland in Bayern in die Taschen der Vorbesitzer. Grundstücksgeschäfte im Kreis Mühldorf steuerten 33,54 Millionen zu dieser Summe bei.

Der Handel mit Baugrundstücken lief damit besser als im letzten Jahr, als 29,84 Millionen Euro bezahlt wurden. Verkauft wurden sowohl baureifes Land als auch Bauerwartungsland. Der Quadratmeter baureifes Land kostete rund 116 Euro, also runde acht Euro mehr als im Jahr davor, so der Mühldorfer Anzeiger am Dienstag. Mit diesem Durchschnittspreis gehöre der Kreis Mühldorf zu den Gebieten, in denen weniger bezahlt wird als im bayerischen Durchschnitt mit 261 Euro (Vorjahr: 235 Euro im Durchschnitt).

258 baureife Grundstücke wechselten im Kreis Mühldorf im Jahr 2016 den Besitzer oder die Besitzerin. Dabei kostete der Quadratmeter im Schnitt 115,58 Euro. Das waren 7,68 Euro mehr als im Jahr davor, sod er Mühldorfer Anzeiger weiter.

Gute Zeiten also für Verkäufer: Im Jahr 1970 kostete ein Hektar im Kreis Mühldorf beim damaligen zusammengefassten Preis für alle Baulandarten 9,35 Euro je Quadratmeter (baureifes Land: 10,11 Euro) – umgerechnet also 93.500 Euro. Heute liegt der entsprechende Wert bei 579.900 Euro, also beim 6,2-fachen. Wenn es Ackerland war, das inzwischen zu Bauland wurde, ist der Ertrag natürlich noch deutlich höher.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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