Mühldorfer Familie mit den Nerven am Ende

Geschädigte: "Fühlen uns bedroht und verfolgt"

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Wer macht so etwas? Ein zerstochener Reifen an einem Familienauto der Ökmens. 
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Mühldorf/Töging - Zehn Reifen wurden ihnen zerstochen. Familie Ökmen aus Mühldorf lebt in Angst. Nun haben sie eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgesetzt. 

"Wir fühlen uns bedroht und verfolgt", sagt Familie Ökmen aus Mühldorf, "und wir haben Angst"

Vier Mal an vier verschiedenen Orten, zu unterschiedlichen Tageszeiten und an zwei verschiedenen Autos, die beide ihnen gehören: Dass hier etwas nicht stimmt, kann wohl niemand bestreiten. Ein Reifenstecher hat es offenbar auf die Ökmens abgesehen. 

Weihnachten 2015 begann der Albtraum

Ein zerstochener Reifen.

Seit Weihnachten stapeln sich die kaputten Reifen bei Familie Ökmen. Hilflos ruft sie jetzt mit einer Belohnung noch einmal alle, die Angaben machen können auf, sich bei der Polizei zu melden. Im einzelnen geht es um:

  • Einen VW Fox in schwarz: Kurz nach Weihnachten musste Familie Ökmen vier Reifen als mutwillig zerstochen bei der Polizei melden.
  • Einen weißen Renault (siehe Fotos): Einmal wurde ein Reifen zerstochen und zwar am helllichten Tag am Katharinenplatz in Mühldorf. Das zweite Mal waren es zwei zerstochene Reifen. Tatort hier: Töging.
  • Im aktuellen Fall geht es um drei Reifen am weißen Renault. Der Tatort: Globus in Mühldorf. Als Tatzeitpunkt gibt die Polizeiinspektion Mühldorf den 9. April zwischen 16.40 und 16.50 an.

Die Ökmens haben einen konkreten Verdacht

Auf der rechten Seite ist es der hintere und auf der linken Seite beide Reifen. Familie Ökmen fragt: "Wer hat was gesehen".

Die Ökmens haben einen konkreten Verdacht, wer hinter den Taten stecken soll. Sie verdächtigen einen vormaligen Eigentümer eines Grundstücks, das sie erworben haben. Doch Beweise dafür fehlen. Ein Ermittlungsverfahren gegen den mutmaßlichen Täter wegen Sachbeschädigung wurde im Februar durch die Staatsanwaltschaft Traunstein eingestellt. Auch die Mühldorfer Polizei weiß von dem Verdacht. Von innsalzach24.de auf den jüngsten Vorfall vor dem Globus nachgefragt heißt es jedoch: "Der Sachbeweis fehlt." Es liegen derzeit keine Zeugen oder Spuren vor, die den Verdacht erhärten könnten.

Belohnung ausgesetzt

Für die Familie soll der Albtraum dennoch enden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mühldorf unter 08631/36730 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Familie hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 100 Euro ausgesetzt.

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