"Stadtwetten" der Südostbayernbahn am 2. Advent

„Top, die Wette galt“: Garching kriegt keine Extra-Fahrten der SOB

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Christoph Kraller (SOB) links und die Dritte Bürgermeisterin von Laufen (Salzach) Rosmarie Hainz rechts
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Mühldorf/Salzburg - Am 2. Advent hieß es „Top, die Wette gilt“ für Garching, Kirchanschöring, Laufen und Tittmoning. Insgesamt ging es um rund 25.000 Freifahrtscheine der Südostbayernbahn (SOB) für einen Tag auf der Strecke Mühldorf-Salzburg. Um in ihren Genuss zu kommen, mussten die vier Kommunen abliefern.

Update am Montag, 15.15 Uhr

Der neue Stundentakt auf der Strecke Mühldorf-Salzburg und zurück erreicht offenbar nicht alle angeschlossenen Gemeinden. Laut Südostbayernbahn haben Kirchweihdach und Fridolfing das Nachsehen. Dort gibt es laut SOB aus technischen Gründen keinen Stundentakt. Deswegen habe man sich dazu entschlossen, auch den dortigen Einwohnerinnen und Einwohnern ein Freifahrtticket auf der Strecke Mühldorf-Salzburg zu schenken. 

Zum freudschen Versprecher bei der "Stadtwette" vor rund 500 Garchingerinnen und Garchingern schreibt Christopf Kraller von der SOB: "Im Eifer des Gefechts und voller Freude über den großen Andrang zu den Stadtwetten habe ich mich dazu hinreißen lassen, den Freifahrtag auf alle Strecken auszuweiten. Da wir jedoch die Einführung des Stundentakts nach Salzburg feiern, gilt der Freifahrtag dementsprechend auch nur auf der Strecke nach Salzburg.“

Update am Montag, 14.40 Uhr

Auch Laufen hat es geschafft. Trotz des stürmischen Wetters haben sich rund 350 Personen am Bahnhof eingefunden, um gemeinsam ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Geburtsstadt Salzburg ist, aufzuführen. Die Dritte Bürgermeisterin Rosmarie Hainz war natürlich hellauf begeistert.

Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren es schließlich am Bahnhof in Laufen, die bei der Stadtwette der Südostbayernbahn mitgemacht haben.

Update am Montag, 11.30 Uhr

Das Endergebnis der "Stadtwetten" der Südostbayernbahn (SOB) steht fest: Alle vier Kommunen haben es geschafft. Alle haben sie mindestens 100 Leute organisiert, die ein Stück von Mozart aufführen

  • Garching 500 Personen, 
  • Kirchanschöring 300 Personen, 
  • Laufen 350 Personen, 
  • Tittmoning 250 Personen.

Mit jeweils einem Stück von Wolfgang Amadeues Mozert haben insgesamt 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der "Stadtwetten" der SOB rund 25.000 Freitickets auf der Strecke Mühldorf-Salzburg und zurück erspielt. Am 13. Januar können sie eingelöst werden (Ausweis mitbringen aus dem hervorgeht dass man aus einer der vier Orte kommt). 

Hier sind die Fotos aus Kirchanschöring:

"Wetten, dass" bei der SOB: Kirchanschöring

Hier sind die Fotos aus Tittmoning:

"Wetten, dass..." bei der SOB: Tittmoning

Update am Montag, 10.15 Uhr

Die rund 1.000 Ohren der rund 500 Garchingerinnen und Garchinger haben schon richtig gehört. Christoph Kraller, Geschäftsleiter/Sprecher der Südostbayernbahn (SOB) hat es wirklich gesagt: Einen Tag im gesamten Netz der SOB sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Stadtwette in der Alzgemeinde fahren dürfen, also nicht nur zwischen Mühldorf und Salzburg hin und her, so oft man will sondern auch nach München oder Landshut. 

Wie es sich herausgestellt hat, war das ein freudscher Versprecher. Die Wette war von Anfang an mit einem Freifahrttag für alle Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde auf der Strecke Mühldorf Salzburg angekündigt, sollte die es schaffen mit mindestens 100 Personen ein Stück von Mozart aufzuführen.

Der Wetteinsatz der Südostbayernbahn (SOB) im Wortlaut

Weitere Informationen folgen.

Update am Montag, 9.30 Uhr:

Deutlich mehr als die von der Südostbayernbahn geforderten hundert Sänger hatten sich laut Bericht der Heimatzeitung am Sonntagnachmittag auf dem Laufener Bahnhof versammelt, um gemeinsam zu singen. In ersten Schätzungen war von 250 bis 400 Teilnehmern die Rede.

Die Aktion war der Startschuss für den neuen Stunden-Takt auf der Strecke Mühldorf-Salzburg.

Durch den Wettgewinn haben alle Laufener am Sonntag, 13. Januar, freie Fahrt auf der Strecke Mühldorf-Salzburg.

Update am Montag: Eindrücke vom Barbara-Markt in Tittmoning

Trotz des sehr schlechten Wetters (einige Märkte waren heute geschlossen) kamen sehr viele Besucher. Der Markt führt rund um die Stiftkirche und geht weiter bis zur Burg.

Tittmoninger Barbara-Markt - Teil Eins

Die vielen Fieranten bieten für jeden etwas, egal ob Groß oder Klein es ist eine schöne Stimmung und vieles wird geboten. In der Stiftkirche läuft eine Ausstellung, gleichzeitig eine wunderbare Grippe, in der Sakristei werden Kirchliche Sachen angeboten, Kerzen, Weihrauch und vieles mehr. Der Förderkreis Jugend Tittmoning sorgt für den kleinen Hunger und Durst, Glühwein oder Krautschupfnudeln und einiges mehr. Die Kolpingsfamilie Tittmoning ist mit einem Holzbackofen vor Ort und produzieren kleine Backwaren. Geht man den Rundgang weiter in Richtung Burg, siehe da, eine Engelbackstube. Die Engeln große und kleine rollen den Teig aus und stechen mit den Formen schöne Plätzchen aus, an Ort und stelle werden diese gebacken. Sehr schöne Töpferwaren werden angeboten, ein paar Meter weiter können kleine und große Künstler mit der Holzschnitzerei sein Talent an den Tag legen.

Auch das Christkindlpostamt wird sehr rege angenommen. Jeder Brief wird vom Christkind garantiert beantwortet.

Tittmoninger Barbara Markt Teil Zwei

Die Feuerwehr auf dem Barbara-Markt

Die Feuerwehr Tittmoning ist auch mit einem Stand am Barbara-Markt vertreten. Heiße Würste und Getränke werden geboten. Zusätzlich wurden Lose verkauft. Drei sehr schöne Hexenhäuschen in drei verschiedenen größen aus Lebkuchen wurden auf der Bühne verlost. Da einige Marktbesucher bei der Verlosung nicht anwesend waren musste vier mal eine neue Losnummer gezogen werden.Alle drei Gewinner waren Kinder die strahlend mit ihrem Gewinn nach Hause gingen.

Feuerwehr Tittmoning ist auch am Barbara-Markt vertreten

Der entstehende Erlös kommt der Feuerwehr insbesondere der Jugendarbeit zugute. Einige Märkte war wegen dem sehr schlechtem Wetter geschossen.

kaf

Update am Sonntag, 13.30 Uhr

Als erste von vier Kommunen hat es Garching an der Alz geschafft und die Stadtwette gegen die SOB gewonnen. Trotz des stürmischen Wetters haben sich rund 500 Garchingerinnen und Garchinger auf dem Bahnhof eingefunden und gemeinsam "Unsere Kleine Nachtmusik" geträllert. Dabei hat es anfangs nicht danach ausgesehen, als würden die geforderten mindestens 100 Teilnehmer zusammenkommen. 

Glühwein, Punsch und Lebkuchen zum Aufwärmen

Zum Aufwärmen gabs Glühwein oder Kinderpunsch und so ein Lebkuchen im Bauch - Da singt es sich gleich nochmal so gern. Auf 11.30 Uhr hin wurde es dann richtig voll am Bahnhof. Jung, Alt, Kinder, Erwachsene, Frauen und auch Männer, sogar die Feuerwehr trat an, um die Wette zu gewinnen. 

Für jeden gab es den Text von "Unserer Kleiner Nachtmusik" zum Mitsingen. Natürlich sang auch Bürgermeister Christian Mende miit.

"Unsere Kleine Nachmtmusik" in Garching an der Alz

Ergebnis:

Garching hat die Wette gewonnen. Für jeden Teilnehmer gabs dann noch einen Gutschein für ein Heißgetränk auf dem Christkindlmarkt in Salzburg, Mozarts Geburtsstadt. Am 13. Januar können alle Garchingerinnen und Garchinger umsonst auf der Strecke Mühldorf Salzburg hin und her fahren, wie sie wollen. Das war zwar nicht ganz der Wetteinsatz der SOB. Chef Christoph Kraller hat aber vor Ort noch einen drauf gelegt.

Trotz stürmischen Wetters: 500 singen am Bahnhof "Unsere Kleine Nachtmusik"

Das Team der SOB ist mittlerweile weiter gereist nach Kirchanschöring. Danach gehts nach Laufen bis die "Stadtwetten" schließlich in Tittmoning enden.

  • In Kirchanschöring gibt es „Komm lieber Mai und mache“.
  • In Laufen gibt es „Unsere kleine Nachtmusik“. 
  • In Tittmoning gibt es Mozarts Kirchensonate 11.

Erstmeldung:

Rund 25.000 Freifahrtscheine der Südostbayernbahn (SOB) für einen Tag auf Strecke Mühldorf-Salzburg stehen auf dem Spiel. Vier Kommunen haben die Herausforderung angenommen. Die Wette der SOB lautet, dass es Garching, Kirchanschöring, Laufen und Tittmoning nicht schaffen, jeweils 100 Menschen zu versammeln, die gemeinsam ein Stück von Mozart zu Gehör bringen. Ja: Das ist so ähnlich wie die Stadtwetten bei „Wetten, dass …“ im ZDF und am Sonntag ist es soweit. Dann heißt es abliefern! Schafft es eine Gemeinde, heißt das, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner einen Tag lang auf der Strecke hin und her fahren können, so viel sie wollen.

Das ist der „Fahrplan“ für die „Stadtwetten“:

  • 11.00 Uhr Bahnhof Garching (Freifahrtscheine für rund 8.700 Einwohnerinnen und Einwohner) 
  • 13.30 Uhr Bahnhof Kirchanschöring (Freifahrtscheine für rund 3.300 Einwohnerinnen und Einwohner) 
  • 15.30 Uhr Bahnhof Laufen (Freifahrtscheine für rund 7.200 Einwohnerinnen und Einwohner) 
  • 17.00 Uhr Kirchvorplatz Tittmoning beim Barbaramarkt (Freifahrtscheine für rund 5.900 Einwohnerinnen und Einwohner)

Mindestens 100 Personen müssen jeweils vor Ort sein und gemeinsam ein Stück von Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör bringen

innsalzach24.de wird von den vier "Stadtwetten" berichten.

Fahrplan feiern am Bahnhof:

Die SOB feiert mit dieser Aktion die Einführung des neuen Stundentaktes auf der Strecke Mühldorf-Salzburg. Von morgens früh bis abends spät geht es ab Sonntag stündlich von Mühldorf nach Salzburg und zurück. Möglich habe diesen insbesondere der Gleisausbau von Mühldorf nach Tüßling, heißt es.

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