Herausragende Auszeichnung für Mühldorfer Forscher

Maximilian Reichert erhält deutsch-französischen Wissenschaftspreis

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Ein echter Mühldorfer, den es hinaus in die Welt zog, um große Karriere zu machen: Dr. Maximilian Reichert.

Mühldorf/München - Der gebürtige Mühldorfer Dr. med. Maximilian Reichert wurde zusammen mit Frau Dr. Julie Guillermet-Guibert mit dem deutsch-französischen „Forcheurs Jean-Marie Lehn“ Wissenschaftspreis ausgezeichnet.

Der Arzt und Forscher erhält die Anerkennung zusammen mit seiner Kollegin für das Kooperationsprojekt „Targeting specific PI3K isoforms as novel therapeutic approach in pancreatic ductal adenocarcinoma“. Die Preisverleihung fand in der französischen Botschaft in Berlin statt, im Beisein der Botschafterin Anne-Marie Descôtes, von Professor Jean-Marie Lehn und von weiteren Persönlichkeiten der Forschung. 

In der Wissenschaft werden auch territoriale Grenzen überwunden

Die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Deutschland organisiert unter der Schirmherrschaft von Chemie-Nobelpreisträger Professor Jean-Marie Lehn und in Partnerschaft mit der Deutsch-Französischen Hochschule sowie den Unternehmen BASF Frankreich und Sanofi Deutschland einen Preiswettbewerb zur Auszeichnung einer deutsch-französischen Wissenschaftskooperation in den Disziplinen Chemie, Gesundheit oder Pharmakologie. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro für jeden der beiden Preisträger. 

Maximilian Reichert kann bereits eine beeindruckende Laufbahn vorweisen: 2009 promovierte er „summa cum laude“ und forschte mehr als fünf Jahre in den USA. Er leitet eine im Rahmen des Max-Eder Programms der Deutschen Krebshilfe geförderte Arbeitsgruppe in der Uniklinik München

Die Forschung kommt den Patienten zugute

Die durch Dr. Reichert am Klinikum rechts der Isar ins Leben gerufene Initiative der „Organoid-Bank“, in der lebende, dreidimensionale Zellbestände von Patienten mit Pankreaskarzinom kultiviert und expandiert werden, erlaubt es seiner Gruppe und Kooperationspartnern spezifische Fragestellungen hinsichtlich Sensitivität und Resistenz gegenüber etablierter und experimenteller Chemotherapeutika in einem für Patienten relevanten Modellsystem zu beantworten

Für Laien übersetzt heißt das, mit Hilfe von Dr. Reicherts Forschung, kann die Wirkung bewährter und neuer Chemotherapien besser eingeschätzt werden.

Pressemitteilung Dr. Maximilian Reichert

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