Psychischer Druck und Sprachbarrieren

Belastende Situation im Abschiebeknast

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Mühldorf - Bis zu zwei Monate müssen die Inhaftierten in der JVA Mühldorf auf ihre Abschiebung warten. Das bedeutet auch für die eingesetzten Beamten großen psychischen Stress.

Wie der Mühldorfer Anzeiger am Mittwoch schreibt, können bis zu 82 Häftlinge im zentralen Abschiebegefängnis für ganz Bayern untergebracht werden. Die JVA Mühldorf wurde aufgrund ihrer Nähe zum Flughafen München ausgewählt. Derzeit seien 35 Justizbeamte eingesetzt, neun davon Frauen.

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Bei einer Vollbesetzung des Gefängnisses wären 52 Wachbeamte nötig, sagten nun die SPD-Landtagsabgeordneten Günther Knoblauch und Peter Paul Gantzer. Sie wollen das Gespräch mit Justizminister Winfried Bausback suchen.

Wie die Süddeutsche berichtet, ist das Personal der JVA ebenso wie die Inhaftierten extremen psychischen Belastungen ausgesetzt, die sie in ihrer bisherigen Laufbahn so noch nicht hatten. Kommunikation mit den verzweifelten Abschiebehäftlingen sei aufgrund der Sprachbarrieren kaum möglich. Teilweise müssten Dolmetscher eingesetzt werden oder man kommuniziere mit Händen und Füßen.  

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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