Bald keine Bäcker und Metzger mehr?

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Mühldorf - Immer weniger Jugendliche wollen Bäcker oder Metzger werden. Eine Initiative der Innungen, Berufsschulen und Landkreise soll nun Jugendliche für diese Ausbildungsberufe begeistern.

Dramatische Entwicklung im Metzgerhandwerk: In diesem Jahr gibt es in der Berufsschule keine neue Eingangsklasse, in der Metzger-Azubis ausgebildet werden. Nur zwei Jugendliche wollten sich zum Metzger ausbilden lassen. Die Zahl der Metzgerreifachverkäuferinnen liegt derzeit bei 25. Tendenz abnehmend. Bei der Metzgerinnung und den beiden Berufsschulen wächst die Sorge, dass die Beschulung des Metzgernachwuchses ganz nach München verlagert werden könnte, wie der Mühldorfer Anzeiger berichtet.

Im Bäckerhandwerk ist die Lage etwas stabiler. Dort wollen immerhin noch 17 Jugendliche den Ausbildungsberuf erlernen, so der Mühldorfer Anzeiger. Dazu sollen 22 Fachverkäuferinnen im Nahrungsmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei und Konditorei kommen. Insgesamt werden derzeit 113 Bäcker und Fachverkäuferinnen in drei Klassen in Mühldorf beschult. Am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf wurde die modernste Schulbäckerei in Oberbayern von der Innung und dem Landkreis eingerichtet.

Max Heimerl, Schulleiter des BSZ, will eine Initiative ins Leben rufen, der die beiden Innungen und die beiden Landkreise sowie die beiden Berufsschulen in Mühldorf und Altötting angehören. Dies wird sowohl von den Handwerkskammern beider Landkreise und von Landrat Georg Huber unterstützt. "Unser Ziel muss es sein, die beiden Ausbildungsrichtungen an der jeweiligen Schule zu erhalten", gab Heimerl gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger das Ziel vor.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de sowie im Mühldorfer Anzeiger.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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