Trainingspause einfach zu lang

Mühldorfer Volleyballer kommen nicht gegen Leipzig an: TSV unterliegt mit 1:3

TSV Mühldorf verliert gegen Leipzig
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Die Mühldorfer Fabian Bartsch und David Fecko (von rechts) versuchen Lorenz Deutloff zu blocken.

Mühldorf - Am Samstag trat der TSV Mühldorf gegen Leipzig an. Dabei unterlagen die Volleyballer aus Mühldorf den Sachsen mit 1:3.

Die Meldung im Wortlaut


Zwei Wochen kein Training und dann auch noch die lange Fahrt nach Leipzig: Keine guten Vorzeichen für das Spiel des Aufsteigers TSV Mühldorf gegen L. E. Leipzig. In der Tat gab es bei den Sachsen nichts zu holen. Mit 1:3 unterlagen die Mühldorfer, besonders bitter dabei: Im vierten Satz ließen die Gastgeber nur neun Gegenpunkte zu. Mühldorfs Trainer Michi Mayer wusste, woran es lag: „Uns fehlte die Präzision bei den Aufschlägen, die wir nicht haben können, wenn wir nicht trainieren können!“

Trainingsdefizit sorgt für rasante Punktverluste


Damit war eigentlich alles gesagt in Bezug auf die Partie zwischen den Oberbayern und den Sachsen, die zur Folge hat, dass die Leipziger mit nun drei Punkten mehr auf dem Konto mit Mühldorfer die Plätze tauscht, nach dem Samstagsspiel auf sieben hochkletterte, während Mühldorf auf Rang acht abrutscht.

Mit seiner Stammformation um Kapitän Thomas Brandstetter war Mühldorf vielversprechend ins Spiel gestartet. Leipzig führte zur ersten technischen Auszeit nur mit 8:7, alles war bis dato offen. Zwei Serien sollten den Mühldorfern in diesem Satz dann aber den Garaus machen. „Und die fängt man sich eben ein, wenn es ein Trainingsdefizit gibt, wie wir es wegen der Corona-Quarantäne hinnehmen mussten“, analysiert Trainer Mayer die rasanten Punktverluste, die zunächst zu einer 11:8-Führung der Gastgeber geführt hatte.

Da war Mühldorf noch in der Lage zu kontern (11:12), doch in der Schlussphase entglitt den Mühldorfer die Partie, drei Punkte in Folge brachte Leipzig in die bessere Ausgangslage (22:17) für den 25:21-Satzgewinn. Es waren wieder zwei Dreierserien – zum 3:0 und zum 6:2, die Leipzig auch in Durchgang zwei davonziehen ließen. Beim 8:10 reagierte Mayer, brachte Hauke Ferch für Zied Chalgmi im Außenangriff und tatsächlich kämpften sich die Mühldorfer heran (13:13). Wiederum reichte eine kurze Schwächephase, damit die Leipziger auf 19:14 davon ziehen konnten – zuviel, um noch einmal ranzukommen (18:25).

Im vierten Abschnitt „lief gar nichts mehr“

Im dritten Durchgang wollten es die Mühldorfer aber wissen. Schnell hatten sich die Innstädter mit Aufschläger Fabian Bartsch eine 4:0-Führung herausgespielt, als die Gastgeber zum ersten Mal wechselten, zunächst auf 8:10 verkürzten und sogar mit 11:10 in Führung gingen. Mühldorf erkämpfte sich nun Punkt für Punkt, konnte sich dank der aggressiven Angriffe von Tom Brandstetter dann auch die Führung zurückholen.

Flo Gschwendtner machte am Aufschlag aus einem 21:20 ein 24:20, wenig später war der 25:21-Erfolg unter Dach und Fach. Wer glaubte, dass es so weitergehen würde, konnte in Abschnitt vier kaum seinen Augen trauen. Erst 0:3, dann 1:5 – Trainer Michi Mayer musste die erste Auszeit nehmen, beim 1:9 dann hatte er sein Auszeiten-Kontingent auch schon ausgereizt. Auf Mühldorfer Seite lief gar nichts mehr.

„Wie so viel schieflaufen konnte. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, zeigte sich Diagonalspieler Fabian Bartsch nach der Partie etwas enttäuscht darüber, dass der vierte Satz so klar an Leipzig gegangen war. Denn mehr als neun Punkte waren beim 9:25 aus Sicht der Mühldorfer nicht drin. „Wir haben auf der Trainerbank relativ schnell gesehen, dass es da nichts mehr zu holen gibt und haben zumindest den jungen Spielern Spielzeit gegönnt.“

Pressemitteilung des TSV Mühldorf

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