Ein Tag der Erinnerung

Kranzniederlegung in Mühldorf - Volkstrauertag heuer coronabedingt nur symbolisch begangen

Kranzniederlegung vor der Johanneskapelle zum Volkstrauertag 2020
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Kranzniederlegung vor der Johanneskapelle (von links): Landrat Max Heimerl, Pater John, Andreas Schwarz, Reinhard Zuck, Pfarrerin Susanne Vogt und 1. Bürgermeister Michael Hetzl.

Mühldorf - Zum diesjährigen Volkstrauertag traf sich Erster Bürgermeister Michael Hetzl mit Vertretern der Krieger- und Soldatenkameradschaften an den Kriegerdenkmalen zu einem kurzen Gedenken.

Die Meldung im Wortlaut


Coronabedingt nur zu einem kurzen Gedenken anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages traf sich am Freitagvormittag 1. Bürgermeister Michael Hetzl mit Vertretern der Krieger- und Soldatenkameradschaften und der Geistlichkeit an den beiden Kriegerdenkmalen in Altmühldorf und Mößling. An der Johanneskapelle in Mühldorf nahmen zudem Landrat Max Heimerl sowie Reinhard Zuck für den VdK teil.

„Heuer können wir den Volkstrauertag nicht wie sonst üblich begehen – zu groß ist die Infektionsgefahr für die letzten Zeitzeugen und Hinterbliebenen. Bei aller Wertschätzung und dem Respekt vor den Verstorbenen: Die Gefallenen und Opfer der Weltkriege würden uns dies sicher nicht verzeihen“, betont 1. Bürgermeister Michael Hetzl. „Deshalb haben wir uns heuer für eine symbolische Kranzniederlegung und ein stilles Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege, der Gewaltopfer aller Nationen entschieden.“


Der Volkstrauertag ist ein Tag der Erinnerung: der Erinnerung an Krieg und Gewalt und des Gedenkens an die Toten. „Wir verneigen uns in Trauer vor ihnen und bleiben ihnen verbunden. Unsere Verpflichtung gilt dem Einsatz für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit“, so der Rathauschef weiter. In stillem Gedenken wurde der Toten, auch der Opfer der Terroranschläge in Frankreich und Österreich gedacht.

Pressemitteilung der Kreisstadt Mühldorf am Inn

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