Mühldorf Süd

Baugebiet an der Flutmulde: Klage angekündigt

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Mühldorf - Die Anwohner des Teufelsgrabens und der Flutmulde werden ihren Widerstand gegen die Pläne der Stadt nicht aufgeben. Im Gegenteil: Sie wollen vor dem Verwaltungsgericht klagen.

Seit 2006 ist im Flächennutzungsplan ein Grünstreifen entlang von Flutmulde und Teufelsgraben vorgesehen. Geht es nach der Stadt, soll aber genau dieser Grünstreifen verschwinden. Westlich des Teufelsgrabens soll Acker- durch Bauland ersetzt werden. In der heutigen Stadtratssitzung soll deshalb der Flächennutzungsplan diesbezüglich geändert werden. Eine Änderung, die den Anwohnern ein Dorn im Auge ist.

Wie der Mühldorfer Anzeiger am Donnerstag berichtet, haben sowohl Gabrielle Morgen von der Anwohnergemeinschaft und vom Bund Naturschutz als auch der Anwalt eines Anwohners angekündigt, vor Gericht zu ziehen, sollte die Änderung des Flächennutzungsplans im Stadtrat beschlossen werden. Der Grünstreifen erfülle mehrere Funktionen, so die Begründung für den rechtlichen Schritt - so würde diese Fläche zum Beispiel im Falle eines Hochwassers sehr viel Wasser aufnehmen.

Das skurile an der Sache: Obwohl der neue Flächennutzungsplan erst heute verabschiedet werden soll, hat die Stadt den dazu gehörigen Bebauungsplan beschlossen und mit Erschließungsmaßnahmen begonnen. Die ersten Straßenzüge sind bereits erkennbar. Dagegen wehren sich die Anwohner derzeit mit einer Aufsichtsbeschwerde im Landratsamt.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie im Mühldorfer Anzeiger sowie auf ovb-online.de.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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