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Kritik an Berichterstattung

Stellungnahme des SPD Ortsverein Mühldorf zum Artikel über die neuen Beachvolleyballplätze

Neuen Beachvolleyballplätze in Mühldorf a. Inn
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Neuen Beachvolleyballplätze in Mühldorf a. Inn.

Die Stadt hat vor Jahren zur Schaffung einer zentralen Sportanlage Pläne erstellen lassen und ein Grundstück erworben. Es war keine Entscheidung seines „Vorvorgängers“, wie Bürgermeister Hetzl verkündet, sondern die Entscheidung städtischer Gremien.

Die Meldung im Wortlaut:

Mühldorf a. Inn - Vorgesehen waren u.a. eine Kletteranlage für den Alpenverein und der Bau von 3 Fußballfeldern und Kleinfeldern. Obwohl sich die Mitglieder des FC zudem einstimmig für die Zentralisierung aller Fußballplätze in Altmühldorf ausgesprochen hatten, wurde von Bürgermeister Hetzl dem FC mitgeteilt, dass wegen der Hochwassergefahr eine sportliche Nutzung des Geländes nicht mehr erlaubt wird. Nunmehr verkündet er: Die Stadt unterstützt den Bau der Beachplätze jedenfalls, wir tun alles dafür, dass es klappt.“ Ist er gegen Fußball? Warum mit zweierlei Maß messen? Dem FC wird unterstellt, dass die Volleyballer dem Fußball weichen müssen. Das Gegenteil ist der Fall. Der FC hat die anderen Standorte nur geprüft, weil die Stadt so stur blieb. Sind die allein 400 Jugendlichen von Insgesamt ca 680 Mitgliedern in den Mannschaften des FC weniger Wert als die 280 Mitglieder der Volleyballabteilung? Warum versucht man nicht eine Lösung für alle zu finden? Vorschläge liegen schon lange auf dem Tisch. Bürgermeister Hetzl und Koordinator Stephan Kretschmar stellen fest, dass für die frühere Sportanlage des SV Altmühldorf keine Baugenehmigung gibt. Die Anlage wurde am 15.09.1967 genehmigt. Allerdings für den Schulsport und nicht als Volleyball-Eventarena. Es ist schon beschämend, wenn die Stadt diese Unterlagen nicht mehr findet. Enttäuschend ist auch, dass von der Stadt dem TSV bestätigt worden sein soll, dass für die Beachvolleyballanlage keine Baugenehmigung notwendig sei. Nach der Aussage von Herrn Kretschmar wird die Anlage mit 45 m x 75 m, das sind 3375 qm, die größte Südostbayerns. Erdarbeiten sind nur bis zu einer Fläche von 500 qm genehmigungsfrei (Art. 57 Ziffer 9 BayBO). Interessiert die zuständige Verwaltung der Stadt unter Bürgermeister Hetzl und den TSV kein geltendes Recht mehr oder erzählt man der Öffentlichkeit Märchen? Berichtet wurde am 23.8.2022, dass eine Genehmigung für die Sandanlieferung erfolgt ist. Dies wurde lediglich vorbehaltlich der notwendigen wasserrechtlichen Erlaubnis als Ausnahme für die Sandlieferung zugelassen.

Die für dieses Projekt Verantwortlichen im TSV haben aber rechtswidrig, nicht nur Sand liefern lassen, sondern ohne Genehmigung, mit Erd- und Betonarbeiten Bau begonnen (siehe Foto anbei). Das Landratsamt hat die Bauarbeiten vor dem 23.8.2022 eingestellt. Mit Verwunderung vermissen wir hier eine Berichterstattung darüber. Den Anwohnern im Altmühldorfer Tal wurde vor Jahren zugesagt, daß eine zentrale Anlage nur gebaut wird, wenn eine Zufahrt von der St 2550 gebaut ist. Das Straßenbauamt hatte seine Zustimmung signalisiert, ein Plan wurde schon erstellt und liegt der Stadt vor. Zuschüsse dafür wären noch bis 2025 möglich. Warum nutzt man das nicht?

Wir freuen uns sehr, dass dieser schöne Sport auch so erfolgreich von Mühldorfer*innen gespielt wird. So dass nach den Worten von Herrn Kretschmar, hier die größte Beachvolleballanlage Südostbayerns entstehen soll.

Teilnehmer*innen von Firmenevents aus der Region, aus ganz Bayern oder der BRD sowie die Zuschauer*innen zu den Turnieren kommen ebenfalls meist von weit her und damit auch kaum mit dem Rad.

Daher zweifeln wir etwas an der Aussage, dass die Lärmbelastung hier geringer als beim Tennis sei. Wir würden uns freuen, wenn die an diesem Themenkomplex Beteiligten der Stadt und der Politik dazu offener und transparenter kommunizieren würden.

Und dies auch mit der, der Situation gebotenen Wahrheit. Ansonsten verlieren nicht nur die Bürger*innen das Vertrauen in Stadt und Politik, auch werden dadurch letztendlich Keile zwischen den Mühldorfer Vereine getrieben, was nicht sein soll.

Für die Jugend zum einen, und alle anderen sportlich aktiven oder interessierten Bürger*innen, zum anderen kann das Ziel nur sein, gemeinsam an einen Stand zu ziehen, um für die Zukunft eine gemeinsame Sportanlage für alle zu haben.

Pressemeldung des SPD OV Mühldorf a. Inn

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