Zu viele Kippen am Stadtplatz?

Stadtrat Essl will für Aschenbecher sammeln

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Mühldorf - Gibt's am Mühldorfer Stadtplatz zu wenige Aschenbecher? Stadtrat Franz Essl möchte die Geschäftsleute in die Pflicht nehmen - zur Not über die Satzung.

Franz Essl (Freie Mühldorfer) hat in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend deutliche Worte - und Bilder - zu den Zigarettenkippen am Mühldorfer Stadtplatz gefunden. Während des Berichts über seine Arbeit als Verkehrsreferent der Stadt zeigte Essl ein Foto vom Gehweg auf der Südwestseite des Stadtplatzes. Das Pflaster war übersät mit Zigarettenkippen.

Essl sieht die Geschäftsleute am Stadtplatz in der Pflicht. Einige würden sich vorbildlich verhalten und Aschenbecher aufstellen, andere wiederum nicht. "Der Zustand, der da ist, der stinkt nicht nur mir", sagte Essl mit Blick auf den Gehweg vor einem Bekleidungsgeschäft am Stadtplatz. Bürgermeisterin Marianne Zollner erklärte dazu, dass man die Geschäftsleute - bislang ohne Erfolg - angeschrieben habe. Die Stadt kann nur darum bitten, dass Aschenbecher aufgestellt werden. "Wir haben derzeit nicht die Handhabe, sie zu verpflichten", so Zollner. Essl findet, dass sich das ändern müsse. Er regte an, in die Satzung aufzunehmen, dass alle Geschäfte und Lokale am Stadtplatz Aschenbecher aufstellen müssen.

Bis eine mögliche Vorschrift in die Satzung Einzug hält, hat Essl ein paar Alternativvorschläge, wie alle Geschäfte auf einen Aschenbecher kommen: "Vielleicht gehen wir sammeln oder ich setze mich vorne hin und bettle mit einem Hut."

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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