Nun muss die Feinplanung beginnen

Stadtrat beschließt ehrgeizigen Maßnahmenkatalog für Sportanlagen

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Mühldorf - Der Stadtrat beschloß in seiner jüngsten Sitzung einen von einer Planungsfirma vorgestellten Maßnahmenkatalog bei der weiteren Sportraumentwicklung zu Grunde zu legen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Stadtrat beschloß einen Maßnahmenkatalog für die weitere Sportraumentwicklung
  • Die Fußballanlagen des FC Mühldorf sollen nach neuen Plänen nun auf dem Gelände der Freudlsperger Kiesgrube errichtet werden.
  • Die Klärung der Finanzierung, bei der Fördermittel und Sponsoren eine zentrale Rolle spielen werden, wurde als wichtige Aufgabe erkannt
  • Nun soll mit der Klärung der Grundstücksfragen und der Feinplanung des TSV-Geländes begonnen werden. 
  • Dagegen die Feinplanung des Sportzentrums Nord in der Kiesgrube an der Nordtangente wird innerhalb der nächsten 2 Jahre begonnen.
  • Hier finden Sie das Konzept als Download

So lief die Diskussion im Stadtrat:

Alter und neuer Standort

Der Stadtrat beschloß in seiner jüngsten Sitzung einen von einer Planungsfirma vorgestellten Maßnahmenkatalog bei der weiteren Sportraumentwicklung zu Grunde zu legen. Im Fokus von Präsentation und Diskussionen standen dabei vor allem zwei der diversen geplanten Projekte: Das TSV-Gelände und das Sportzentrum Nord.

Neuer Standort bietet viele Vorteile

Dabei ging es zunächst um eine Änderung der bisherigen Pläne. Denn eigentlich war Ende Dezember der Neubau eines Fußballzentrums mit drei Plätzen an der Harthauser Straße beschlossen worden.

Die Vor- und Nachteile im Vergleich

Diese Option wurde auch von vielen Stadträten bevorzugt, wie der Mühldorfer Anzeiger berichtete. Doch wurde, wie die Zeitung schreibt, der Rat bereits in nichtöffentlicher Sitzung von neuen Plänen mit der Freudlsperger Kiesgrube an der Nordumfahrung als Standort informiert. Als Grund nannte in der Sitzung am Donnerstagabend der Referent der Planungsfirma auch städtische Pläne für den Wohnungsbau existierten. Bei diesen müssten dann enorme lärmschutztechnische Maßnahmen vorgenommen werden. "Dagegen spricht alles für die Kiesgrube", erläuterte der Referent. Neben der verkehrstechnischen Anbindung und der Tatsache, das keinerlei Rücksicht auf die nichtvorhandenen Anwohner genommen werden müsse, spräche auch die Chance, die Gewinne aus dem Standortwechsel für die Finanzierung zu nutzen dafür. Einziger massiver Nachteil sei, dass die Grube in den nächsten zwei Jahren noch aufgefüllt werden müsse. Das Konzept sieht nun unter anderem zwei Trainings- und ein Planspielfeld vor. Die Trainingsflächen sollen aus Kunst- oder Natur-, das Punktspielfeld aus Sportrasen bestehen.

Komplizierte Besitzverhältnisse

Das Konzept

Beim anderen großen Projekt das an diesem Abend vorgestellt wurde, räumte der Referent sogleich ein, dass die vorherrschenden Besitzverhältnisse "nicht uninteressant seien". Das geplante Gelände gehört in Teilen dem Freistaat Bayern, der Stadt, der Heiliggeistspital-Stiftung sowie dem TSV Mühldorf."Da wird eine Flurbereinigung notwendig sein", so der Experte. Geplant ist dort ein großzügiges Areal in dem die bestehenden Tennisfelder einbezogen werden sollen, ergänzt, unter anderem, um eine Zwei- oder Drei-Feld-Tennishalle sowie einem Familiensportplatz sowie je ein Beach- und Mehrzweckfeld.

Die Eigentumsverhältnisse

Alle Anwesenden zeigten sich von dem Konzept begeistert, es wurden jedoch Zweifel an der Umsetzbarkeit des millionenteuren Projektes laut. Bürgermeisterin Zollner (SPD) gab zu bedenken, dass als Bauherren jeweils die Vereine vorgesehen seien. Jedoch würde die Stadt diese sowohl finanziell als auch bei der Suche nach Fördermitteln und Sponsoren unterstützen. Auch Stadtkämmerer Kerr mahnte, dass auf verschiedenen Wegen finanzielle Mittel durchaus vorhanden seien, um das Konzept durchzusetzen. Wiederum Einigkeit herrschte darin, dass eine der Hauptaufgaben nun in der Klärung und Sicherung der Finanzierung bestehe. Nach einer ausführlichen Diskussion wurde das Konzept schließlich mit nur einer Gegenstimme beschlossen.

Das Konzept

Nun soll mit der Klärung der Grundstücksfragen und der Feinplanung des TSV-Geländes begonnen werden. Dagegen die Feinplanung des Sportzentrums Nord in der Kiesgrube an der Nordtangente wird innerhalb der nächsten 2 Jahre begonnen.

hs

Rubriklistenbild: © dpa

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