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Das sind die Preisträger 

Sparkassen-Energiepreis 2017 – 6.000 Euro für innovative Projekte

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Von links: Landrat des Landkreises Altötting Erwin Schneider, MdL Ingrid Heckner, die Preisträger des Sparkassenenergiepreises 2017, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Altötting-Mühldorf Dr. Stefan Bill hintere Reihe (v. r.): Vorstandsmitglied Bernd Renschler, Jurymitglieder Sparkassenenergiepreis

Mühldorf am Inn - In einer Feierstunde wurde der Sparkassen-Energiepreis des Landkreises Altötting 2017 an drei Preisträger verliehen.

Im Jahr 2017 wird zum insgesamt vierten Mal der Sparkassen-Energiepreis verliehen. Gesucht wurden Projekte, Initiativen oder Technologien zur Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz, zur Erzeugung regenerativer Energien oder zur alternativen Mobilität. Insgesamt gingen zwölf Bewerbungen ein, so viele wie noch nie. Das Teilnehmerfeld umfasst Kommunen, Unternehmen, Genossenschaften sowie Privatpersonen. 

Der Sparkassen-Energiepreis des Landkreises Altötting würdigt das besondere Engagement der Preisträger. 

Die Bewerbungen kamen aus den Bereichen Effizienzverbesserung von Häusern, Energiesystemen, Druckern, der Versorgung von Häusern mit nachhaltiger Energie, Maßnahmen zum Lärmschutz in Verbindung mit Stromerzeugung und der Software- und Tüftlerentwicklung. Schon bei den Verleihungen in den Vorjahren wurden energetisch besonders wirkungsvolle Projekte gewürdigt. 

Die Realisierung besonderer technischer Innovationen stand dabei ebenfalls im Fokus. Der Energiepreis 2017 knüpfte in seiner Zielsetzung daran an. Die eingereichten Projekte wurden von einer Jury, der Gottfried Schneiderbauer (Verein zur Förderung erneuerbarer Energien und Rohstoffe e. V.), Thomas Wagner (Energieagentur Chiemgau-Inn-Salzach eG), Josef Wilhelm (Sparkasse Altötting-Mühldorf) und Dr. Robert Müller (Abteilungsleiter Landratsamt Altötting) angehören, kategorisiert und bewertet. Die Maßnahmen, die die Zielsetzung des Sparkassenenergiepreises am besten erfüllt haben, schlugen die Jurymitglieder dem Umweltausschuss als Preisträger vor. Die drei Preise wurden folgendermaßen vergeben: 

Platz 1: PV-Lärmschutzwand der EnergieGenossenschaft Inn-Salzach eG (EGIS) und der Stadt Neuötting 

In der Badstraße 3, 84524 Neuötting, ist im September 2016 an der alten B12 eine neue Lärmschutzwand errichtet worden. Das Besondere an dieser Lärmschutzwand ist die Kombination aus Lärmschutz und Stromerzeugung. Zusätzlich zu diesen zwei Eigenschaften kommt noch eine durchsichtige Mittelschicht, welche die Wand optisch deutlich aufwertet. Das Kombinieren von Lichtdurchlässigkeit, Lärmschutz sowie Stromerzeugung ist in dieser Form einmalig und nimmt eine Vorreiterrolle ein. Das Konzept dieser Wand wurde eigens für dieses Projekt entwickelt und erstmalig umgesetzt. Die Jury würdigt das Projekt mit dem ersten Platz, weil die EGIS in Zusammenarbeit mit der Stadt Neuötting großen Innovationsgeist und Durchsetzungswillen bewiesen hat. Zudem handelt es sich bei der Anlage um ein Pionierprojekt und kann als Vorbild für weitere Lärmschutzprojekte dienen. 

Platz 2: Sonnenhaus mit KfW40-Standard 

Den zweiten Platz belegt die Familie Winterer aus Halsbach. Sie errichteten 2014/2015 ein Sonnenhaus mit KfW40-Standard. Ziel des Neubaus war die Schaffung eines Mehrgenerationenhauses mit drei Nutzungseinheiten und einem hohen solaren Deckungsgrad. KfW40-Haus bedeutet, dass der Primärenergieverbrauch eines Gebäudes bei nur 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs des Referenzgebäudes nach Energieeinsparverordnung (EnEV) liegt. Bei dem Projekt der Familie Winterer stand nicht die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund,sondern das Schaffen von nachhaltigem Wohnraum. Die Jury prämiert diese ideelle Denkweise, weil es nur selten zu sehen ist, dass beim Hausbau vor allem auf Nachhaltigkeit geachtet wird. Ein zusätzliches Highlight ist die Anschaffung eines Elektroautos, denn so deckt die Familie Winterer alle Felder der Energiewende ab – Strom, Wärme und Mobilität. 

Platz 3: Microgrid 

Das eingereichte Projekt von Florian Antwerpen ist das Resultat seiner Bachelorarbeit an der Technischen Universität München. Die Software, die er hierbei entwickelte, ermöglicht es abzuschätzen, wie sich der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Integration eines Batteriespeichers auf ein industrielles oder gewerbliches Stromnetz auswirken. Der installierte Batteriespeicher dient zum Abfangen von Spitzenlasten im Strombedarf und kann so die Kosten für den Stromabnehmer senken. Vereinfacht geht die Software wie folgt vor: Sie analysiert ein vorhandenes Inselstromnetz mit eigenen Erzeugern (Blockheizkraftwerk und Dieselgenerator), einem Batteriespeicher sowie Verbrauchern. Die Software ist in der Lage herauszufinden, welche Zusammenstellung von verschiedenen Erzeugern und Speichern für individuelle Stromverbräuche und Lastgänge am vorteilhaftesten ist und hilft somit dem Anwender, sein Stromnetz zu optimieren. Die Jury schätzt den Innovationsgeist dieses Projekts sehr und ist sich einig, dass eine solche Software für Betriebe aber auch für Energieversorger heute und in Zukunft sehr wichtig sein kann, weshalb Herrn Antwerpen der dritte Platz verliehen wird. Die einzelnen Projekte wurden im Rahmen der Preisverleihung durch die Preisträger vorgestellt. Das individuelle Engagement der Preisträger kam hierbei nochmals deutlich zum Ausdruck.

Weitere Informationen und Kontakt

Josef Wilhelm
Vorstandssekretariat
Sparkasse Mühldorf-Altötting
Katharinenplatz 17
84453 Mühldorf am Inn
Tel.: 08631 611-8200
Telefax 08631 611-8219
josef.wilhelm@spkam.de

Pressemitteilung Sparkasse Mühldorf-Altötting
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