Sparkasse Altötting-Mühldorf zieht nach turbulentem Jahr Bilanz

Gutes Ergebnis in schwierigen Zeiten

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v.L.: Bernd Renschler (Mitglied des Vorstandes), Dr. Stefan Bill (Vorsitzender des Vorstandes) und Karl Straßer (stv. Vorsitzender des Vorstandes)

Mühldorf - Die Sparkasse Altötting-Mühldorf blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Auch in Zeiten niedrigster Zinsen und politischer und wirtschaftlicher Unruhen vertrauen die Kunden der Sparkasse. Sicherheit und Stabilität sind hierfür ein wesentlicher Faktor.

Die anhaltende Negativzinsphase wurde durch eine erneute Zinssenkung der EZB und einer Verstärkung der Anleiheankaufprogamme fortgesetzt. Ereignisse wie der Brexit oder die US-Wahlen haben zudem zur volatilen Entwicklung der Aktienmärkte beigetragen. In diesem Umfeld schaffte der DAX auf Jahressicht aber ein Plus von 6,9 Prozent. Einen überdurchschnittlichen Anteil am guten Wirtschaftswachstum in Deutschland hatten die Bauinvestitionen und der private Konsum. Allerdings belastet die Null-Zins-Politik immer stärker die private Altersvorsorge.

Verlässlicher Partner vor Ort

Den Ausbau von einfachen und selbsterklärenden Lösungen im Zuge der Digitalisierung sieht die Sparkasse als Chance für ein noch engeres Verhältnis zu ihren Kunden. Die Internet-Filiale steht hierbei als Service- und Informationskanal rund um die Uhr zur Verfügung. Mehr als 7.500 Besucher täglich bestätigen dies.

Bequem und einfac h können auch telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter 08631 611-0 Bankgeschäfte getätigt werden. Neben dem Zahlungsverkehr, Kartenservice und Kontoinformationen sind dies auch Terminvereinbarungen. Entscheidend für den Geschäftserfolg ist hierbei die bedarfsgerechte, auf Nachhaltigkeit ausgelegte Beratung durch die engagierten und kompetenten Mitarbeiter. Der Mensch bleibt – sowohl als Mitarbeiter als auch Kunde – der Schlüssel zum Erfolg. 95 Prozent der Kunden bestätigen dies und beurteilen die Leistung der Sparkasse Altötting-Mühldorf als ausgezeichnet, sehr gut oder gut.

Verantwortung und Engagement für die Menschen der Region

Die Sparkasse Altötting-Mühldorf wird in ihrer mehr als 160-jährigen Tradition und ihrem ureigenen genetischen Code auch weiterhin gerne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen, und insbesondere in den Bereichen Breiten- und Jugendsport, Soziales, Bildung und Umwelt durch Spenden und Sponsoring spürbaren Mehrwert für die Menschen in der Region darstellen.

Mit der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Altötting-Mühldorf gibt es zusätzlich eine Plattform für eigene Stiftungen für Privatpersonen, aber auch Kommunen und andere Einrichtungen. 2016 wurden in rund 800 Projekten mehr als 400 Empfänger mit insgesamt 453 Tsd. Euro gefördert. Hier stimmten auch mehr als 17.000 Bürger erstmals im Sparkassen-Spenden-Voting direkt für ihr Lieblingsprojekt ab. Die dauerhafte und nachhaltige Ausrichtung des Handels und damit auch der Umgang mit Ressourcen sind für die Sparkasse wichtig. Die Mitgliedschaft im Umweltpakt Bayern und der Ausbau der E-Mobilität beim Umbau des eigenen Fuhrparks sind nur zwei Beispiele.

Kundengeschäft als Wachstumsmotor

Mit einem Wachstum von 6,3 Prozent wurde die Bilanzsumme auf 2,5 Mrd. Euro gesteigert. Die Kreditauszahlungen erhöhten sich in 2016 um 6 Prozent auf mehr als 329 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen konnten um 7,2 Prozent erhöht werden. Insgesamt betrug das betreute Geschäftsvolumen 4,6 Mrd. Euro. Mit einem deutlichen Zuwachs von mehr als 2.300 Girokonten wurde das Privatkundengeschäft weiter ausgebaut.

Auch der Bestand an Kundenkrediten und die Kundeneinlagen wuchsen. Die Kundeneinlagen übersteigen die Kundenkredite um rund 500 Mio. Euro. Damit ist unsere Sparkasse hoch liquide und von Refinanzierungen an den Kapitalmärkten praktisch unabhängig.

Die Sparkasse verfügt über eine gute Kapitalbasis, die Kernkapitalquote beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 14 Prozent und liegt damit deutlich über den vorgeschriebenen 8 Prozent. Gerade in diesem Umfeld gilt es, die Kosten zu beherrschen, Risiken zu begrenzen und Chancen zu erkennen.

Wie geht es weiter?

Die niedrigen Zinsen, aber auch die Regulations- und Bürokratieflut des Gesetzgebers verringern zunehmend die Ertragschancen der Kreditinstitute. Unter diesen Rahmenbedingungen will die Sparkasse das Ergebnis für 2017 konstant halten und damit weiterhin eine angemessene Eigenkapitalzuführung sichern.

Pressemitteilung Sparkasse Altötting-Mühldorf/fn

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