7. Juli 2019 Mühldorf a. Inn: FIM Langbahn Weltmeisterschaft Finale 3

Smolinski: Unternehmen Titelverteidigung! Gibt es wieder einen deutschen Weltmeister?

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Holt Martin Smolinski vor heimischen Publikum erneut den Sieg?

Mühldorf am Inn - Wieder wird in Mühldorf ein Lauf zur Finalrunde der Langbahn Weltmeisterschaft gestartet, wieder werden am 7. Juli die Spitzenfahrer aus 6 Nationen Jagd auf den Titelträger machen. Für den Weltmeister Martin Smolinski steht natürlich die Titelverteidigung im Visier.

Gerne erinnern wir uns an den hochdramatischen Grand Prix 2018 im Rennbahnstadion der Inn-Stadt mit der absoluten Laufbahnkrönung für Smolinski. Natürlich geht er in Mühldorf an der Stätte seines großen Triumphes als Favorit an den Start, aber die beiden Franzosen Dimitri Bergé und Mathieu Trésarrieu haben eben aus dem letzten Jahr noch eine Rechnung offen. 

Smolinski will seinen Heimvorteil nutzen

Wie die ersten WM-Runden gezeigt haben, haben sie auch motortechnisch einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Aber Martin Smolinski ist wieder mit schnellen Aggregaten aus der Tuner-Werkstatt des Traunsteiners Manfred Knappe ausgestattet und möchte seinen Heimvorteil natürlich nutzen. Und natürlich wollen auch noch andere im Konzert der ganz Großen mitspielen: Die Engländer Andrew Appleton, James Shanes und Chris Harris, der Tscheche Josef Franc, der Niederländer Theeo Pijper oder vielleicht sogar der Finne Jesse Mustonen. Eine Prognose zu wagen ist äußerst schwierig, zu eng ist die Leistungsdichte. Aber auch die anderen deutschen Teilnehmer sind immer für eine Überraschung gut: Bernd Diener wirft seine ganze Erfahrung in den Kampf, Max Dilger, derzeit an 6. Stelle des WM-Klassements, möchte in der Spitze Fuß fassen und Heißsporn Lukas Fienhage hat schon gezeigt, dass er in der Lage ist, seine Konkurrenten zu ärgern. Stephan Katt, der Club-Fahrer ders MSC Mühldorf, erhielt auf Grund seiner aufsteigenden Form vom DMSB die Wildcard zugeteilt. Die Fans werden ganz bestimmt wieder ihren Lieblingen die Daumen drücken. 

Beste Voraussetzungen für einen spannungsgeladenen Renntag

Beim 3. von fünf Grands Prix werden mit Sicherheit die Weichen für den Titelgewinn gestellt. Satter Sound der Einzylinder-Viertakt-Motoren, spritzende Sandfontänen und der Geruch von verbranntem Methanol sind die Attribute des Sandbahn-Rennsport. 5 Fahrer jagen in jedem Lauf mit Vollgas über die 1000m lange Sandpiste, biegen Rad an Rad in die Kurve und kämpfen 4 Runden lang um jeden Meter und jeden Punkt. Und man muss immer bedenken, dass die Rennfahrer auf ihren Motorrädern ohne Bremsen unterwegs sind. Faszinierend was die Besten der Welt bieten! Vollgas ist die Devise, denn wer einmal das Gas zurücknimmt, hat meist schon verloren. Nervenkitzel und Gänsehautgefühl sind angesagt! Zu bestaunen gibt es gibt Motorsport in seiner reinsten Form. 

Martin Smolinski will seinen Titel verteidigen

Natürlich werden Glück und Pech und das Maschinenmaterial auch eine Rolle spielen, aber in erster Linie ist es der Fahrer selbst, der sich an die Spitze fährt. Auch gilt es an diesem Tag das Nervenkostüm im Zaum zu halten. Taktieren ist wohl nicht angesagt, denn dazu ist die Konkurrenz zu ausgeglichen. Aber auch mit zu viel Speed in die Kurve zu gehen und einen Ausrutscher zu riskieren würde ebenfalls einen Rückschlag bedeuten. Rennsport ist immer eine Gratwanderung mit extremem Risiko! Nur wer live dabei war hat es wirklich erlebt! Die Vorzeichen stehen wieder auf Hochspannung, zumal seit dem letzten Grand Prix in La Réole die beiden schärfsten Kontrahenten Martin Smolinski und Dimitri Bergé genau wie im Vorjahr punktgleich in den Grand Prix von Mühldorf starten, und Ex-Weltmeister Trésarrieu nur mit geringem Abstand dahinter auf seine Chance lauert. Für Smolinski ist es besonders wichtig einige Wertungspunkte mehr als die Franzosen einzufahren, zumal der nächste Grand Prix auf deren Heimbahn in Morizés bei Bordeaux ausgetragen wird. Mit Unterstützung seiner großen Fan-Gemeinde sollten doch beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Grand Prix gegeben sein. 

Impressionen aus dem letzten Jahr

Sandbahn-WM in Mühldorf (1)

Sandbahn-WM in Mühldorf (2)

Sandbahn-WM in Mühldorf (3)

So läut der Renntag ab

Der Veranstaltungstag beginnt um 8.40 Uhr mit den Trainingsläufen, ab 10.30 Uhr werden die Läufe der B-Solisten gestartet, um 11.40 folgt eine Autogrammstunde und um 13.30 Uhr schließlich der Start zum ersten Rennen. Gewürzt wird der Nachmittag mit 5 Läufen der internationalen Seitenwagenklasse, die um den "Preis der Stadt Mühldorf" kämpfen. Kein geringerer als der Deutsche Meister Markus Venus aus Pfarrkirchen führt das illustre Feld der "Dreirad-Artisten" an, die wieder mit gewagten Drifts ihre Gefährte spektakulär durch die Kurven manövrieren. Die Seitenwagenrennen sind mit Sicherheit mehr als nur Pausenfüller, für viele das "Salz in der Suppe" eines jeden Renntages. Es ist angerichtet im Mühldorfer Rennbahnstadion für ein Motorsportspektakel der Spitzenklasse. Anfeuern, Daumen drücken, Fahnen schwingen, in die Tröte blasen, für echte WM-Stimmung sorgen - die Fans müssen alles daran setzen, Ihre Fahrer beim WM-Kampf richtig nach vorne zu bringen! – Schließlich hat mit Martin Smolinski ein einheimischer Fahrer beste Siegchancen.

Den Fans wird viel geboten

  • Ein ganztägiges Motorsportspektakel 
  • Spannende Unterhaltung für die ganze Familie 
  • Beste Sicht von allen Plätzen 
  • Freier Blick auf das Boxengeschehen 
  • Biergarten im Fahrerlager 
  • Verpflegung rund um die Bahn 
  • Motorsport zum Anfassen mit Autogrammstunde! 
  • Kostenlose Parkplätze direkt neben dem Stadion

Alle Informationen, auch zum Kartenvorverkauf, finden Sie auf www.msc-muehldorf.de, Sonderwünsche und Ermäßigungen unter info@msc-muehldorf.de

Hier finden Sie das Rennbahnstadion in Mühldorf am Inn:

Das Stadion liegt am Ortsausgang Richtung Altötting/ Passau unmittelbar an der Straße und neben dem Volksfestplatz.

Pressemitteilung MSC Mühldorf/si

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