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Nach Vergewaltigung in Mühldorf bald Prozess

Trotz DNA-Fund: Senegalese bestreitet Vergewaltigung

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Mühldorf - Dieser Fall hatte im Spätsommer 2015 die Region geschockt: Anfang September wurde eine junge Frau nachts an der Innlände in Mühldorf brutal vergewaltigt.

Die 19-Jährige war gerade von einem Nachtlokal auf dem Weg nach Hause, als sie – ihren Angaben zufolge – von einem dunkelhäutigen Täter in ein Gebüsch gezogen wurde. Dann verging sich der Mann an ihr. Nur einen Tag später konnte der mutmaßliche Vergewaltiger festgenommen werden. Dabei halfen die gute Täterbeschreibung und der Einsatz von Spürhunden. Es handelte sich dabei um einen zum Tatzeitpunkt 24-jährigen Asylbewerber aus dem Senegal, der seither in Landshut in Untersuchungshaft sitzt.

Jetzt soll dem Mann der Prozess gemacht werden. Ab dem 19. April steht der Senegalese vor dem Landgericht Traunstein. Obwohl laut einem Bericht des Wochenblatts die DNA des mutmaßlichen Täters an einem Fingernagel des Opfers und jene des Opfers am Geschlechtsteil des mutmaßlichen Täters gefunden wurde, bestreitet der Senegalese den Tatvorwurf. Zudem wurde das Smartphone des Opfers bei seiner Festnahme bei seinen Habseligkeiten aufgefunden.

Wie das Wochenblatt weiter schreibt, soll der inzwischen 25-Jährige in der Vergangenheit bereits in Italien durch Handtaschenraub erstmals straffällig geworden sein. Anschließend soll er über die Schweiz nach Deutschland gekommen sein, wo er angeblich das Handy eines Mitbewohners gestohlen und auch Polizisten mit obszönen Gesten beleidigt haben soll. Glaubt man Experten, drohen dem Verdächtigen bei einer Verurteilung wegen Vergewaltigung sechs Jahre Gefängnis.

mw

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