Das hätte auch schlimmer enden können

Notlandung am Flugplatz Mößling: Pilot zog sofort die Reißleine

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Mühldorf - Am Flugplatz Mößling hat es am Donnerstagnachmittag einen Zwischenfall gegeben. Ein Kleinflugzeug musste notlanden.

UPDATE, Freitag 9.35 Uhr: Pressemitteilung der Polizei

Am Donnerstagnachmittag, 16.02.17 kam es zu einem Zwischenfall am Flughafen Mößling, der glimpflich endete. 

Gegen 15.55 Uhr flog ein 39-jähriger Mann aus dem Großraum München eine Platzrunde mit einem Ultraleichtflugzeug. Als der Motor zu stottern begann und schließlich ganz ausfiel, zog der 39-jährige Pilot die Reißleine für den Notfallschirm und brachte so sein Flugzeug sicher zu Boden. Lediglich das Fahrgestellt erlitt eine Beschädigung beim Aufsetzen, der Pilot selbst blieb unverletzt.

UPDATE, 18.25 Uhr: 

Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr hat sich im Gemeindebereich von Mettenheim, jedoch unweit des Mößlinger Flugplatzes ein Absturz eines Sportflugzeugs ereignet. Der als erfahren beschriebene Pilot des motorisierten Flugzeuges befand sich gerade auf dem Landeanflug auf den Mäßlinger Flugplatz, als er an seinem Flugzeug einen stotternden Motor bemerkte. 

Sofort zog er die Reißleine für den Fallschirm, der das Flugzeug bis auf verhältnismäßig geringe Beschädigungen sicher zu Boden brachte, so die Informationen von vor Ort. Der Pilot selbst blieb eigenen Angaben zufolge unverletzt. Seinem Fluglehrer gegenüber beschrieb er den Aufprall relativ glimpflich "wie wenn man von einem Stuhl herunterspringt". Der Fluglehrer selbst ist froh über dieses Notfallsystem, denn "es rettet, wie man an diesem Beispiel sieht, im Notfall eben Leben".

TB21

Erstmeldung:

Wie eine Sprecherin der Polizei Mühldorf gegenüber innsalzach24.de erklärte, drehte der Pilot eine sogenannte Platzrunde. Dabei habe er ein Stottern des Motors bemerkt.

Der Pilot habe daraufhin eine Notlandung eingeleitet und einen Rettungsschirm betätigt, der am Flugzeug befestigt ist. Die Notlandung sei "Sanft" vonstattengegangen. Der Pilot erlitt offenbar keine Verletzungen, wurde aber zur Untersuchung mit ins Krankenhaus genommen.

Der Sachschaden dürfte sich laut ersten Schätzungen auf rund 5000 Euro belaufen.

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