Günther Knoblauch regt Statue in Salzburg an

Ein Denkmal für die Mühldorfer Hex‘

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Der Entwurf für die Statue von Künstlerin Silvia Menzel

Mühldorf/Salzburg - Entsteht womöglich demnächst ein Denkmal zu Ehren der Mühldorfer Hex' in Salzburg? Auf Anregung des MdL Günther Knoblauch finden nun Gespräche statt:

Mitte 2017 soll das Schauspiel über die Mühldorfer Hex Maria Pauer wieder aufgeführt werden – in Mühldorf und Salzburg. Das hat der SPD-Heimatabgeordnete Günther Knoblauch zum Anlass genommen, sich mit der Internationalen Salzburg Association ISA, deren 1. Vorsitzender Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer ist, und mit Salzburgs Bürgermeister Dr. Heinz Schaden in Kontakt zu treten, um der Mühldorfer Hex in Salzburg ein Denkmal errichten zu lassen

Die Statue am Mirabellplatz soll ein Zeichen setzen für die Opfer der Hexenprozesse. „Ich freue mich sehr, dass Landeshauptmann Dr. Haslauer mir seine Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts bereits zugesagt hat“, freut sich Günther Knoblauch. „Nun bin ich in Gesprächen mit der Stadt Salzburg, auf deren Grund die Statue aufgestellt werden soll.“ 

Erste Entwürfe

Es gibt auch bereits erste Entwürfe für das Denkmal. Gefertigt hat sie Künstlerin Silvia Menzel aus Tittmoning. Heuer wird das Mühldorfer Theaterensemble „Kulturschuppn“ das Schauspiel „Die Mühldorfer Hex“ noch einmal zur Aufführung bringen. 2007 war das Stück bereits schon einmal aufgeführt worden, mit dem damaligen Bürgermeister der Stadt Mühldorf Günther Knoblauch in einer Nebenrolle. 

Der 16-jährigen Mühldorfer Dienstmagd Maria Pauer in den Jahren 1749 und 1750 zuerst in Mühldorf und später in Salzburg wegen Hexerei der Prozess gemacht worden. Am 6. Oktober 1750 wurde sie in Salzburg mit dem Schwert hingerichtet und anschließend verbrannt. Während des Prozesses war sie im sogenannten „Hexenkammerl“ des Mühldorfer Rathauses eingesperrt.

Pressemeldung Abgeordnetenbüro Günther Knoblauch, MdL

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