Geschichtszentrum Mühldorf am Inn

„Alltag, Rüstung, Vernichtung“ - Offene Führung durch die NS-Ausstellung

Mühldorf - Die Dauerausstellung im Museum Mühldorf informiert über die Geschichte des Landkreises während der Zeit des Nationalsozialismus. Zu bestimmten Terminen wird für Besucher eine offene Führung angeboten.

Die Meldung im Wortlaut


Die Dauerausstellung „Alltag, Rüstung, Vernichtung – Der Landkreis Mühldorf im Nationalsozialismus“ bietet mit zahlreichen Objekten, Dokumenten, Fotos und Zeitzeugenberichten einen Einblick in eine Zeit, die bis heute nachwirkt.

Ab Mitte 1944 wurde im Mühldorfer Hart eine Bunkeranlage für die Rüstungsproduktion gebaut. Dafür richteten die Nationalsozialisten mehrere Außenlager des KZ Dachau im Landkreis Mühldorf a. Inn ein. Über 8.000 zumeist jüdische KZ-Häftlinge aus ganz Europa wurden in den Landkreis verschleppt und zu unmenschlicher Arbeit gezwungen.


In den offenen Führungen besteht die Möglichkeit, in ca. 45-60 Minuten einen Überblick über die Geschichte des Landkreises Mühldorf a. Inn während der Zeit des Nationalsozialismus zu erhalten.

Die Termine im Oktober

Freitag, 9. Oktober, Freitag, 16. Oktober, Freitag, 23. Oktober, Sonntag, 25. Oktober und Freitag, 30. Oktober.

Die Termine für die offenen Führungen werden immer monatlich bekanntgegeben. Die Führung ist kostenlos. Es fällt lediglich der reguläre Eintrittspreis von € 3,- bzw. der ermäßigte von € 1,50 an.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber jederzeit unter info@museum-muehldorf.de oder 08631 / 699 – 980 möglich. Aufgrund der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen ist die maximale Anzahl der Personen bei Führungen auf 15 beschränkt. Bei Teilnahme muss nach § 6 Abs. 1 CoronaVO ein Formular zur Datenerhebung für den Fall einer Kontaktnachverfolgung ausgefüllt werden. Weitere Informationen u.a. zu den Eintrittspreisen sind auf der Website unter www.museum-muehldorf.de zu finden.

Pressemitteilung des Landratsamts Mühldorf am Inn

Rubriklistenbild: © LRA Mühldorf

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