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Lokaltermin bei Tierhalterin

Angebliche Tierquälerei in Mühldorf: So schaut's vor Ort aus

Es geht um die angebliche Tierquälerei in Mühldorf. Mehrere Katzen und Hunde sollen in einer Wohnung unter widrigsten Bedingungen gehalten werden.
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Lokaltermin in Mühldorf: Es geht um die angebliche Tierquälerei

Mühldorf - Ortstermin Mittwochmittag: Es geht um die angebliche Tierquälerei. Mehrere Katzen und Hunde sollen laut "Spotted: Mühldorf (...)"-Post in einer Wohnung unter widrigsten Bedingungen gehalten werden.

Mittwochmittag in Mühldorf: Es geht um die angebliche Tierquälerei. Mehrere Katzen und Hunde sollen in einer Wohnung unter widrigsten Bedingungen gehalten werden. So steht es auf der Facebookseite „Spotted: Mühldorf am Inn und Umgebung“.

In Augenschein genommen

Eine, nach eigenen Angaben insbesondere wegen der Anfeindungen im Internet gegen sie, stark angeschlagene Frau bittet zum Lokaltermin. Die Wohnung: Mehrere Katzen schnurren um die Füße, fläzen auf der Couch, gehen auf eines der vielen Katzenklos in Bad, Klo oder Abstellraum oder sind an den Fressnäpfen in der Küche zu Gange.

Lokaltermin in Mühldorf: An Futter mangelt es nicht.

Die Tiere sehen gesund aus, der Boden – ja gut, der eine oder andere, der Besuch bekommt, würde vielleicht sauberer machen – ist nicht mit Exkrementen übersät, wie es in dem Spotted-Post heißt. Was ist hier also los? Das wird das Veterinäramt entscheiden müssen. Die aktuelle Auskunft: „Es wird noch ermittelt“.

Bei verschiedenen Stellen nachgefragt

Auf Nachfrage von innsalzach24.de beim Tierhilfe Inn-Salzach e.V. sagt 1. Vorsitzende Eva Wukadin, dass eine Wohnung zu wenig Platz biete für so viele Tiere. Gerade Katzen seien von Natur aus keine Rudeltiere. Zwei Katzen und ein Hund seien das Höchstmaß für artgerechte Haltung in einer Wohnung ohne eigenen Auslauf.

Lokaltermin in Mühldorf: Nach "mit Exkrementen übersät" sieht das nicht aus. Dennoch: Das Veterinäramt ermittelt weiter.

Dieter Eiblmeier, ehrenamtlicher Helfer bei Tasso, sagt unter anderem auch in einem Comment auf den Fortgang des Spotted-Posts, dass diese Diskreditierung einer Person im Internet so nicht rechtens sei. Auffällig geworden war diese Geschichte über die Facebook-Seite „Spotted: Mühldorf am Inn und Umgebung“.

Auf Nachfrage von innsalzach24.de antwortet der Betreiber, dass man persönliche Beleidigungen und Anfeindungen sehr kritisch beobachte und nötigenfalls auch reagiere. „Persönliche Daten öffentlich zu machen, ist absolut tabu“.

rw

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