Kreisverband Altötting-Mühldorf DIE LINKE

Vorwurf der parteipolitischen Vereinnahmung der Fridays for Future-Bewegung - Kreisverband nimmt Stellung

Sprecher DIE LINKE Claus Debnar
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Sprecher des Kreisverbandes Altötting-Mühldorf DIE LINKE Claus Debnar.

Mühldorf - Nachdem die Grüne Jugend Mühldorf den Organisatoren der FFF Ortsgruppe Mühldorf vorwarf, die FFF Bewegung für parteipolitische Zwecke zu vereinnahmen, äußert sich der Kreisverband nun zu diesem Vorwurf.

Die Meldung im Wortlaut


Seit vergangenen Montag steht der Vorwurf seitens der Grünen Jugend Mühldorf im Raum, die LINKE würde die regionale Fridays for Future Bewegung vereinnahmen, um durch diese parteipolitische Forderungen und Haltungen in die Umweltbewegung zu tragen. Ein solches Vorgehen hat nicht stattgefunden und wird nie stattfinden.

LINKEN Sprecher Claus Debnar: „DIE LINKE fühlt sich Fridays for Future verbunden und unterstützt deren Ziele, aber selbst der Versuch einer Einflussnahme kommt für uns nicht in Frage. Gerade in der Unabhängigkeit und Überparteilichkeit von Fridays for Future sehen wir einen der Hauptgründe für den Erfolg der Bewegung.“


Der Kreisverband der LINKEN sieht zwar kapitalistisches Wirtschaften und den neoliberalen Umbau von Gesellschaft und Staat eng mit Umweltverschmutzung und Klimawandel verwoben und betrachtet die Forderungen von Fridays for Future Mühldorf als weitgehend richtig, hat darauf aber keinerlei Einfluss genommen.

Außerdem entspricht eine pauschale Forderung nach Vergesellschaftung von Unternehmen nicht der Haltung des Kreisverbandes. „Allenfalls diesbezügliche Forderungen durch eine Mehrheit der Belegschaft würden unsere Unterstützung finden. DIE LINKE maßt sich nicht an, Forderungen für Arbeitnehmer zu stellen, die von diesen nicht gewünscht sind,“ so Claus Debnar.

Anstatt die progressiven Kräfte in der Region durch öffentliche Attacken zu schwächen, sollte auch der Grünen Jugend daran gelegen sein, diese Kräfte zu bündeln und im Zweifelsfall das direkte Gespräch suchen, was sie in diesem Fall leider nicht getan hat.

Pressemitteilung Kreisverband Altötting- Mühldorf DIE LINKE

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