"Damit erhöhen wir die Sicherheit der Bürger"

Kripo Mühldorf hat nun eigenes Drogen-Dezernat

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Mühldorf - Lange haben sich die CSU-Landtagsabgeordneten darum bemüht, jetzt wird ihr Wunsch Realität: Die Kriminalpolizeistation Mühldorf erhält ein eigenes Dezernat zur Rauschgiftbekämpfung.

UPDATE, 10 Uhr

Gleich zu Beginn des Jahres melden die beiden Heimatabgeordneten Ingrid Heckner und Dr. Martin Huber sehr erfreuliche Neuigkeiten. „Die Kriminalpolizeistation Mühldorf darf ab sofort ein Kommissariat Rauschgiftkriminalität einrichten und wird dafür personell auch entsprechend verstärkt“, erklären Heckner und Huber.

Damit erhöhen wir die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Region erheblich und sorgen zudem für eine Entlastung der einzelnen Beamten bei der örtlichen Polizei“, so die beiden Abgeordneten weiter. Die in Mühldorf bereits bestehende Rauschgifteinsatzgruppe (REG) kann dank der personellen Verstärkung ab dem 1. Januar in ein vollständiges Kommissariat (K 4) umgewandelt werden. Dafür erhält sie vier Sollstellen mehr.

Einsatz hat sich gelohnt

Mit der Aufwertung der Rauschgifteinsatzgruppe in ein Kommissariat kommt das Innenministerium einem schon länger im Raum stehenden Wunsch der Polizisten der Region auch an die Politik nach. „Schon seit meiner ersten Legislaturperiode im Landtag wollen wir die KPS Mühldorf stärken. Nach jahrelangem Bemühen und einzelnen Schritten in die richtige Richtung haben wir nun einen echten Durchbruch erreicht“, betont Heckner.

Die Abgeordnete hatte sich gemeinsam mit Martin Huber und ihrem Mühldorfer Kollegen und Staatskanzleiminister Dr. Marcel Huber in den vergangenen Monaten erneut verstärkt und persönlich beim Landespolizeipräsidenten Prof. Dr. Wilhelm Schmidbauer für die Errichtung des Kommissariats engagiert. „Wir freuen uns, dass sich unser Einsatz gelohnt hat und wir unsere Heimat mit den zusätzlichen Polizisten noch sicherer machen können“, so Heckner und Huber abschließend.

Pressemitteilung Büro Ingrid Heckner

Erstmeldung 

Seit Jahresbeginn gibt es bei der Kriminalpolizei Mühldorf ein eigenes Dezernat zur Rauschgiftbekämpfung. Staatskanzleiminister Dr. Huber hatte sich dafür eingesetzt. 

Damit soll die Rauschgiftkriminalität eingedämmt werden. Das berichtet der Mühldorfer Anzeiger am Mittwoch. Insgesamt wurden vier neue Stellen bewilligt. "Dies ist auch dringend nötig, da die Zahlen in der Drogenkriminalität kontinuierlich gestiegen sind", sagte Huber der Zeitung.

Auch beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd begrüßt man die Entscheidung des Innenministeriums. Mit dem neuen Dezernat solle künftig "die Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in den Landkreisen Mühldorf und Altötting noch weiter optimiert" werden, sagte Polizeipräsident Robert Kopp dem Mühldorfer Anzeiger.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb

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