Kreisverbandsversammlung der DLRG in Mühldorf

DLRG zeigt "hohes Maß an Professionalität"

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Mühldorf - Bei der Kreisverbandsversammlung der DLRG zeigte sich: 2016 war ein großer Erfolg. Das Team ist bestens ausgebildet, viele Ausbildungen wurden absolviert und Leben gerettet!

Am Sonntag fand beim Kreuzer-Wirt in Mettenheim die diesjährige Kreisverbandsversammlung des DLRG Kreisverbands Mühldorf statt. Zu Beginn begrüßte der 1. Vorsitzende Ralf Waidmann die Ehrengäste aus Politik, von THW und Polizei, der Freiwilligenagentur Ehrensache und dem Patenverein DLRG Seeon-Truchtlaching.

Waidmann berichtete über die Aktivitäten und Besonderheiten des Jahres 2016, wie den Umbau einer Halle zum DLRG Wasserrettungszentrum, der ausschließlich durch Eigenleistung der Mitglieder erfolgte und dankte diesen für ihr hohes Engagement.

Zahl der Ertrinkungstoten soll minimiert werden

Der vor kurzem ausgeschiedenen Bundesfreiwilligendienstleistenden Tanya Speckbacher dankte Waidmann für ihren Einsatz beim Schulschwimmen in Waldwinkel – sie trug maßgeblich dazu bei, dass am Ende des Schuljahres 900 Schüler schwimmen konnten. "Das ist wichtige Präventionsarbeit, um die Zahl der zu Ertrinkungstoten reduzieren. Letztes Jahr sind 537 Menschen in Deutschland ertrunken. Für uns 537 Menschen zu viel!", so Waidmann. Weiter berichtet er, dass der DLRG KV Mühldorf nach dem Einsatz beim Hochwasser in Simbach noch Sachspenden für die Hochwasseropfer organisierte.

MdL Dr. Martin Huber und der Geschäftsführer der Freiwilligenagentur Ehrensache, Alfons Wastlhuber, übergaben anschließend Ehrenamtskarten an zehn DLRG-Mitglieder. Mathias Dorn, vom Referat Fundraising berichtete über die Pfandzettel-Spendenboxen, welche bei den Mühldorfer Edeka Märkten im Einsatz sind und von der Bevölkerung rege angenommen werden.

Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung

Der Technische Leiter Einsatz Alexander Fendt berichtete im Folgenden von den vielen verschiedenen Übungen, Absicherungen und Einsätzen der Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung, welche erstmals beim Hochwasser in Simbach im Einsatz war. 

Mit Bildern und einem eindrucksvollen Bericht schilderte Fendt die Erlebnisse vor Ort. "Seither werden wir von der Integrierten Leitstelle Traunstein zu Wasserrettungseinsätzen alarmiert", so Fendt. Im Sommer leisteten die DLRG Rettungsschwimmer dann 330 Wachstunden im Waldbad Waldkraiburg und versorgten 25 Patienten, wobei in fünf Fällen der Rettungsdienst hinzugerufen werden musste.

Viele absolvierte Ausbildungen in 2016

Der Technische Leiter Ausbildung Felix Fendt stellte die Vielzahl der absolvierten Ausbildungen im letzten Jahr heraus. Es wurden rund 30 Rettungsschwimmabzeichen abgelegt, rund 100 Personen in Erste Hilfe ausgebildet und viele DLRG-spezifischen Lehrgänge absolviert. Theresa Kaltenhauser als Jugendvorsitzende berichtete von den Aktivitäten der DLRG-Jugend wie dem Wasserrettungszeltlager oder dem Besuch des Rettungshubschraubers Christoph 14.

Im Anschluss stellte die Schatzmeisterin Sabine Reineke-Herbst den Jahresabschluss 2016 sowie den Haushaltsplan 2017 vor. Die Kreisverbandsversammlung bestätigte beides und entlastete die Vorstandschaft.

Inge Schnabl, 3. Bürgermeisterin der Stadt Waldkraiburg, lobt die DLRG

Zum Ende der Kreisverbandsversammlung dankte Inge Schnabl, 3. Bürgermeisterin der Stadt Waldkraiburg den DLRG’lern für ihre Arbeit: "Vielen Dank für euer Engagement. Ihr zeigt ein hohes Maß an Professionalität". Anschließend konnten sich die Ehrengäste und Fördermitglieder die Ausrüstung der DLRG-Retter bei einer Ausstellung zeigen und erklären lassen.

Pressemitteilung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft

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