Ehemaliger Bürgermeister verteidigt Verkaufspraxis

Knoblauch: "Mit den Fahrzeugen Gutes getan"

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Günther Knoblauch verteidigt die Verkaufspraxis der Stadt.

Mühldorf - In den letzten Jahren gab es bei keinem einzigen Feuerwehrfahrzeug eine unabhängige Wertermittlung. Günther Knoblauch verteidigt die Verkaufspraxis der Stadt.

Wie der Mühldorfer Anzeiger in seiner Freitagsausgabe berichtet, hat die Stadt Mühldorf in den letzten zehn Jahren bei keinem einzigen Verkauf eines Feuerwehrfahrzeugs im Vorfeld eine externe Wertermittlung erstellen lassen. Frühere Verkäufe seien nach Angaben der Stadt nicht mehr nachvollziehbar, schreibt die Zeitung. Für einige Feuerwehrfahrzeuge hat die Stadt kein oder nur sehr wenig Geld erhalten. So ging etwa ein VW-Bus an den Jugendtreff, zwei Autos kamen als Spende der Stadt nach Rumänien.

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Mühldorfs ehemaliger Bürgermeister Günther Knoblauch verteidigte gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger die Verkaufspraxis der Stadt: "Wir haben mit den ausgemusterten Fahrzeugen Gutes getan", sagte Knoblauch. "Die Fahrzeuge sind im Rahmen der Rumänienhilfe oder zur Unterstützung des Feuerwehrwesens verschenkt oder abgegeben worden."

Vor ein paar Wochen hatte der Verkauf eines ehemaligen Leitfahrzeugs für 1700 Euro eine Debatte über die Verkaufspraxis der Stadt losgetreten. Einem Gutachten zufolge ist das Fahrzeug 8900 Euro wert. Die Stadt hat den Verkauf rückabgewickelt, über eine öffentliche Ausschreibung soll nun ein neuer Käufer gefunden werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB-Heimatzeitungen.

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