Passend zur Ausstellung im Kreismuseum Mühldorf

Erfolgreiche Suche nach Lebewesen im Inn

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Die Teilnehmer folgen gebannt den Ausführungen von Dr. Manfred Holzner.

Mühldorf - Passend zur Dauerausstellung „Lebensader Inn“ im Kreismuseum ging es kürzlich bei einer Veranstaltung für Kinder um Lebewesen, die am oder im Inn leben.

Unter fachkundiger Leitung von Dr. Manfred Holzner vom Bezirksfischereiverein Mühldorf-Altötting  machten sich Kinder und Eltern bei schönem Wetter am Inn-Ufer auf die Suche nach Wassertieren. Ein Exemplar der seltenen Huchen wurde zwar nicht gesichtet, wohl aber viele verschiedene Kleinlebewesen. So konnten die Kinder Larven der Schnake, von verschiedenen Eintagsfliegen, von Steinfliegen, Köcherfliegen und Zuckmückenlarven  kennenlernen.

Larven der Köcherfliegen sehen aus wie ein Stück Holz

Während einige Tiere Maden oder Miniaturkrebsen ähneln, sieht die Larve der Köcherfliege eher wie ein Stückchen Holz aus. Sie bauen sich eine eigene Wohnröhre und verwenden dafür körpereigenes Sekret als Bindemittel. Die Außenseite der „Wohnung“ verzieren sie mit Sandkörnchen oder kleinen Pflanzenresten.

Die Larven leben bis zu zwei Jahre im Wasser.  Sie ernähren sich dort von noch kleineren Lebewesen oder vegetarisch von Algen und Pflanzen. Wenn sie ausgewachsen sind, verlassen sie das Wasser, pflanzen sich außerhalb fort und legen ihre Eier wiederum im Wasser ab.

Highlight zum Schluss: Bachforellen in den Inn setzen

Dr. Holzner holte den tierischen Nachwuchs aus dem Inn und erläuterte, dass die Anwesenheit der aufgefundenen Tiere ein Hinweis auf die Sauberkeit des Wassers ist. Zum krönenden Abschluss der Veranstaltung durften die Teilnehmer dann noch junge Bachforellen in den Fluss einsetzen.

Wer diese Veranstaltung verpasst hat, kann am 27. August an einer erneuten Suche  teilnehmen. Wem das zu lange dauert, der kann sich zur Überbrückung die Ausstellung „Lebensader Inn“ im Kreismuseum Mühldorf ansehen.

Pressemitteilung des Landkreises Mühldorf am Inn

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