Kommunalwahl-Kandidaten stellen sich vor:

Alt-Landrat befürwortet Wechsel im Rathaus

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Mühldorf - Noch einmal präsentierte Bürgermeisterkandidatin Karin Zieglgänsberger einem interessierten Publikum im Gasthaus Spirkl in Mößling ihr 100-Tage-Programm "Zukunft Mühldorf".

Auch eine Reihe von Stadtratskandidaten stellten sich und ihre Vorhaben kurz und bündig vor - von der Idee eines Bolzplatzes in Mühldorf-Nord, über die zukünftige Gestaltung von Stadtplatz 58, Brötchen-Taste, Stärkung der Jugendarbeit bis zum "Thema Realschule".

Im anschließenden Austausch über Fragen und Standpunkte meldete sich auch Alt-Landrat Erich Rambold zu Wort. Er betonte, seiner Partei - der CSU - grundsätzlich treu zu bleiben. Dennoch unterstütze er bei dieser Bürgermeister- und Stadtratswahl die Bürgermeisterkandidatin der Freien Mühldorfer - Karin Zieglgänsberger - und bekannte, sie und Bewerber aus ihrer Liste gerne zu wählen. Für sie spreche vor allem, dass sie als Rechtsanwältin das Regelwerk einer Stadtverwaltung beruflich beherrsche. Aus dem Publikum wurde Rambold gefragt, was er der künftigen Bürgermeisterin als erste Amtshandlung am 02. Mai rate. "Einen gründlichen Kassensturz" gab Rambold ohne Zögern zur Antwort. Planungen könne man erst machen und Projekte umsetzen, wenn man genau wisse, wie viel Geld in der Kasse und welche Spielräume vorhanden seien. Zur Frage möglicher interkommunaler Zusammenarbeit bei kostenträchtigen Vorhaben, die für eine Kommune allein finanziell schwer zu stemmen sind - zum Beispiel bei einem möglichen Hallenbadneubau oder der Realschule - äußerte sich Rambold differenziert. Während er sich einen gemeinschaftlichen Realschulbetrieb der Städte Waldkraiburg und Mühldorf nicht vorstellen konnte, äußerte er zustimmende Überlegungen zu städte- und vereinsübergreifendenden Kooperationen im Sport- und Freizeitbereich.

Zwischen den Versammlungsteilnehmern gab es desweiteren einen lebhaften Austausch über die Flutmulde in Mühldorf-Süd und weitere kommunale Themen. Die Freien Mühldorfer nehmen Bürgermeinungen ernst und werden sich auch künftig für Beteiligungsmöglichkeiten einsetzen. In diesem Zusammenhang soll auch das Bürgerbüro am Katharinenplatz 35-37 weiter betrieben werden. Es ist grundsätzlich jeden dritten Mittwoch im Monat von 18 bis 20 Uhr für die Bürger geöffnet.

Bürgermeisterkandidatin Karin Zieglgänsberger dankte abschließend Herrn Alt-Landrat Rambold für die Unterstützung und wertvollen Anregungen sowie dem Publikum für die rege Beteiligung an der Diskussion.

Pressemitteilung die Freien Mühldorfer

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