Für KZ-Gedenkstätte

Kampfmittel und Altlasten sorgen für Rückschlag bei Bauarbeiten

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Warnschilder im Mühldorfer Hart weisen auf die Gefahren beim Betreten des Bunkergeländes hin.
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Mühldorf am Inn - Die ersten beiden Teile der KZ-Gedenkstätte im Mühldorfer Hart sollen in zwei Monaten fertiggestellt werden. Die zentrale Gedenkstätte am Bunkerbogen hat allerdings einen Rückschlag erlitten. 

"Wir haben Bombensplitter, Granaten und TNT-Reste gefunden", erklärte Geologe Lutz Opper, der die Testfelduntersuchungen als Gutachter begleitet, gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger. An und für sich sei das nichts ungewöhnliches,da das Gelände nach dem Krieg als Sprengplatz zur Vernicht von tausenden Tonnen Munition genutzt wurde. Allerdings sind die Kampfmittel über eine große Fläche verteilt und auf Grund einer späteren Verfüllung muss sehr tief nach ihnen gegraben werden. Das andere Problem sind Altlasten im Boden. Gefahren für das Trinkwasser bestehen allerdings nicht. Allerdings wird eine großflächige Räumung des gesamten Geländes notwendig sein. Als nächster Schritt soll nun eine finanziell tragfähige Lösung für die beiden Probleme gefunden werden.

In dem Außenlager des KZ Dachau mussten Häftlinge eine Flugzeugfabrik errichten. Einige fielen der körperlichen Schwerstarbeit und den menschenunwürdigen Lebensbedingungen zum Opfer, viele wurden aber auch einfach umgebracht. Wer dort arbeiten musste, hatte eine durchschnittliche Lebenserwartung von unter zwei Monaten.

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