Festspieleröffnung in Salzburg

Böllerschützen und zünftige Musik: Mühldorfer kommen gut an

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Stadtkapelle und Feuerschützen begleiten Bürgermeisterin Zollner (Mitte) nach Salzburg.

Mühldorf/Salzburg - Auf Einladung der Stadt Salzburg fuhr eine Abordnung von etwa 50 Mühldorfern nach Salzburg, um beim Fest zur Festspieleröffnung aufzutreten.

Höhepunkt waren der Fackeltanz am Residenzplatz sowie die Uraufführung eines Filmes, der die gemeinsame Geschichte Salzburgs und Mühldorfs zum Thema hatte. Salzburgs Bereichssprecher für Kultur, Sebastian Lankes, begrüßte mit einer Salzburger Abordnung die Mühldorfer Gäste, angeführt von der 1. Bürgermeisterin Marianne Zollner und Kulturamtsleiter Walter Gruber, im Mirabellgarten. 

Bayerisches Brauchtum in Österreich

Die Stadt- und Jugendkapelle Mühldorf unter Leitung von Werner Hussy spielte als Dank zünftig auf, die Königlich Privilegierte Feuerschützengesellschaft unter Leitung von Herbert Mitterer sorgte mit den Böllerschützen dafür, dass bayerisches Brauchtum nicht nur die vielen Urlauber, sondern auch die Salzburger begeisterte. In einem Festzug ging es vom Mirabellgarten über den Markartsteg, die Getreidegasse bis zum Mozartplatz. Die Märsche der Stadt- und Jugendkapelle Mühldorf kamen in der Salzburger Innenstadt gut an.

Nach einer Verschnaufpause und vielen Gesprächen, die die Gemeinsamkeiten zwischen „drent und herent“ aufzeigten, waren die Mühldorfer zu einer Stadtführung eingeladen. Interessant war, dass anlässlich des Festes der Festspieleröffnung an 32 Orten in der Salzburger Innenstadt kulturelle Programmpunkte auf die Besucher warteten: von Brauchtum über bildende Kunst, Theater, Musik und Tanz war den ganzen Tag alles dabei.

Salzburg und Mühldorf haben gemeinsame Geschichte

Nächster offizieller Höhepunkt des Tages war der Festzug am Abend, bei dem die Mühldorfer Gäste, angeführt von der Salzburger Bürgergarde und der Eisenbahnermusikkapelle vom Alten Markt auf den Residenzplatz marschierten. An den Straßen warteten etwa 30.000 Besucher, um die Musiker und Böllerschützen zu empfangen. Nach mehreren Musikstücken, die die Salzburger Eisenbahnerkapelle und die Stadt- und Jugendkapelle Mühldorf spielten, begrüßten Salzburgs Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und Salzburgs Vize-Bürgermeister Harald Preuner die Mühldorfer Delegation. 

Nach dem Ehrensalut der Feuerschützen Mühldorf wurde auf dem Residenzplatz über eine Großleinwand ein Kurzfilm von Filmemacher Roland Wieland gezeigt, der die gemeinsame Geschichte Salzburgs und Mühldorfs zum Inhalt hatte. Dann folgten die Fanfaren des Bläserensembles der Militärmusik Salzburg und des Barockbläserensembles Leopoldskron, die vom Glockenturm der Neuen Residenz und von den Arkaden des Domes ertönten. 

Tolle Effekte durch Fackeln

Danach marschierten etwa 100  Tanzpaare der verschiedenen Brauchtumsgruppen aus der Stadt Salzburg und aus dem Umland zu den Klängen der Stadtmusik Salzburg auf den Residenzplatz. Ausgestattet mit 200 Fackeln wurde der traditionelle Salzburger Fackeltanz rund um den Residenzbrunnen aufgeführt. Filmische Langzeitaufnahmen – projiziert auf die Großleinwand an der Domfassade – versetzten die Zuschauer in Staunen, denn die durch die Fackeln hervorgerufenen Lichtzeichnungen bestachen durch ihre Genauigkeit. 

Mit Blumen wurde Bürgermeisterin Marianne Zollner begrüßt, die sich gemeinsam mit Salzburgs Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer ins Fackeltanzbuch eintragen durfte. Das Salzburger Glockenspiel verabschiedete die Zuschauer mit Mozart-Weisen.

Pressemitteilung Stadt Mühldorf am Inn

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