Waldkraiburger wegen ganzer Reihe von Taten verurteilt

Polizeiinspektion beschädigt und Familie aus Arnstorf bedroht

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Mühldorf/Waldkraiburg - Eine ganze Reihe von Taten ließ sich ein vorbestrafter Waldkraiburger zu Schulden kommen. Nun musste er sich vor Gericht dafür verantworten.

Das Amtsgericht Mühldorf verurteilte einen Mann aus Waldkraiburg wegen zwei Fällen der Sachbeschädigung, Diebstahls und zwei Fällen von Nötigung zu einer Haftstrafe von einem Jahr. Der mehrfach vorbestrafte Mann, der auch sich auch schon einige Male in Haft befand, hatte sich eine ganze Reihe von Taten zu Schulden kommen lassen. Außerdem war er schon in der Vergangenheit durch seinen Rauschmittelkonsum problematisch gewesen. 

Bierflasche gegen Polizeiinspektion geworfen

Mitte Mai 2017 beschädigte der Angeschuldigte die Außenfassade der Polizeiinspektion Waldkraiburg, indem er eine Bierflasche gegen das Gebäude warf. Er war erkennbar betrunken auf der Inspektion erschienen. Nachdem er auf eine kurze Zeit hingewiesen worden war, verließ er das Gebäude, nahm einen Schluck aus einer draußen abgestellten Bierflasche und warf diese dann gegen das Gebäude. Der Schaden an der Außenfassade belief sich auf etwa 100 Euro. Der Angeklagte äußerte sich dazu nicht.

Ende Mai dann zerstach er alle vier Reifen eines geparkten Autos, hierbei entstand ein Schaden in Höhe von 150 Euro. Diese Tat räumt der Beschuldigte ein. Er habe an diesem Abend eine halbe Flasche Whiskey und Betäubungsmittel konsumiert. Der Geschädigte war sein Stiefvater, er hatte seine Eltern in deren Wohnung besucht. Dabei kam es zum Streit und er wurde aus der Wohnung geworfen. Daraufhin zerstach er die Reifen des Autos. Mitte Juni dann stahl er einem Paketzusteller dessen Geldbeutel, in dem sich neben 208 Euro in Bar und diverse Wertgegenstände befanden. Auch diese Tat gestand der Mann.

Ende Dezember terrorisierte er dann eine Familie aus Arnstorf am Telefon. An zwei Tagen rief er bei ihnen an und drohte einmal damit das Haus anzuzünden, das andere Mal, er werde die Hells Angels vorbeischicken, die ihnen "den Arsch aufreißen" würden. Er forderte, die Bedrohten sollten ihn in ihr Haus einziehen lassen. 

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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